Ich gehe in meinem Leben im Augenblick durch eine Zeit der Krise und des Neuanfangs, die mein Leben in allen Aspekten verändert und auf eine neue Ebene hebt.

In diesem Artikel möchte ich einiges von meinen Erfahrungen, einiges über mich, und einiges über meine Ziele und Entscheidungen, mit Dir teilen. Dies wird also eher ein Tagebucheintrag – aber vielleicht kannst Du daraus ja für Dich trotzdem einen Nutzen ziehen.

Woher ich komme

Nachdem unsere Beziehung im Laufe der letzten Jahre immer schlechter geworden ist, und uns beide immer mehr belastet hat, hat Ricky sich Ende des vergangenen Jahres von mir getrennt.

In den letzten Wochen ist mir nun bewusst geworden, wie sehr ich mich nicht nur buchstäblich in dieser Beziehung verloren habe, sondern auch in meiner Vergangenheit, meinen Ängsten, Unsicherheiten und Vorstellungen. Irgendwie klar war mir das bisher, aber ich bin nie wirklich bis zur Wurzel des Problems vorgedrungen. Die Trennung hat viel gelöst, viele Gefühle, Erfahrungen und viel Schmerz freigesetzt – mich aber auf der anderen Seite auch wieder mehr mit mir selber in Kontakt gebracht.

Seit ich denken kann, habe ich in Ängsten, Unsicherheiten und Sorgen gelebt, und gerade in den letzten Jahren habe ich mich mir selber und anderen gegenüber immer destruktiver verhalten, das ganze Leben als Kampf ums Überleben erlebt, und bin immer weiter abgerutscht. Kurzfristige erfolge in einigen Bereichen konnte ich nicht lange halten, und habe mir selber immer wieder aufs Neue bewiesen, dass ich klein, schwach, unfähig und ein Versager bin – ein Glaubenssatz, den ich schon seit meiner frühen Kindheit mit mir  herum trage, und dem ich gerade in den letzten Jahren immer mehr Macht über mein Leben gegeben habe.

Andere Glaubenssätze haben sich in nicht gerade produktiven Verhaltensweisen manifestiert: Ich habe alle Menschen in meiner Umgebung in Grund und Boden analysiert, alles und jeden kritisiert und ins Unrecht gesetzt, prinzipiell eine Gegenposition eingenommen, oftmals Dinge nur getan, weil ich wusste, dass ich damit jemanden auf die Palme bringe – und so auf eine total unproduktive Art und Weise mein gesamtes Verhalten auf andere Menschen ausgerichtet. Besonders in meiner Beziehung ist dies zu tragen gekommen, aber in gemäßigter Form auch vielen anderen Menschen gegenüber, mit denen ich Kontakt hatte.

Ich habe aber nicht nur meine Vergangenheit und bestimmte Verhaltensweisen in Frage gestellt, sondern eigentlich mein ganzes Leben noch einmal genau betrachtet und bewertet. Dabei ist mir bewusst geworden, dass ich eigentlich gar nicht wusste, wer ich bin, und was ich wirklich will – oder dass ich zumindest immer wieder den Kontakt zu mir selber verloren habe.

Ich habe gerade noch mal meinen Artikel Wie es nicht geht… von vor zwei Monaten gelesen, und bin dabei auf eine interessante Erkenntnis gestoßen:

Tatsache ist jedenfalls, dass alles Wissen der Welt nur dann etwas nützt, wenn man es anwendet. Und zu diesem Anwenden bin ich ganz offensichtlich bisher nicht bereit gewesen – und ich glaube, dass ich es auch jetzt noch nicht bin. Denn egal, wie vernünftig sich die vielen Dinge anhören, die ich bisher gelesen habe – irgendetwas fehlt noch in der Gleichung. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass dieses Irgendetwas ich selber bin.

Das hat sich gerade in den letzten Wochen sehr bestätigt: Wenn ich in Kontakt mit mir selber war, habe ich positiv in die Zukunft geblickt, hatte eine gewisse Vorstellung davon, was ich mir wünsche, und mein Leben erschien mir spannend, sinnvoll und lebenswert. Wenn ich den Kontakt zu mir verloren hatte, habe ich die gleichen Wünsche, Ziele und Pläne als sinnlos, leer, langweilig und mein Leben als nicht lebenswert empfunden.

Wer ich bin

In den letzten Wochen hat mich die Frage, wer ich bin, immer wieder beschäftigt, und ich konnte frühere Antworten darauf konkretisieren. Gerade heute Abend bin ich zu einer neuen Vertrauen darüber gelangt, dass all diese Dinge nicht nur Hirngespinste sind.

Visionär

Wenn ich das, was mich im Kern ausmacht, mit einem Wort beschreibe, dann so: Ich bin im Herzen ein Visionär.

Das heißt für mich: Wenn ich etwas betrachte, sehe ich weniger das, was ist, sondern eher das, was sein könnte, die Möglichkeiten, die in einer Person, einer Situation, einer Idee stecken.

Aus dieser Quelle speist sich meine Kreativität, und als Visionär gehe ich in dem, was ich tue, völlig auf, fühle mich erfüllt, und Zeit hört auf zu existieren. Ideen fließen mit einer Leichtigkeit und in einer Geschwindigkeit, und ich fühle mich einfach nur gut.

Meine Herausforderung ist es, mich möglichst oft im Kontakt mit dieser Energie zu halten.

Unternehmer

In meinem Handeln bin ich im Kern Unternehmer in wahrsten Sinne des Wortes: Jemand, der etwas unternimmt.

Für mich ist ein Unternehmen etwas, was Menschen mit einem bestimmten Bedürfnis oder Problem mit jemandem in Kontakt bringt, die dieses Bedürfnis erfüllen oder das Problem lösen können – oder die dabei zumindest Hilfestellung geben können. Dieser Jemand kann der Unternehmer selber, ein Mitarbeiter, oder jemand ganz anderes sein.

In diesem Sinne bin ich nicht nur im geschäftlichen Bereich Unternehmer, sondern das ist etwas, was ich als Lebensmaxime anwenden kann: So vielen Menschen wie möglich den bestmöglichen Nutzen bieten, den ich bieten kann.

Oft ergeben sich aus privaten Situationen oder Ideen, auf die ich stoße, dann auch Geschäftsideen oder -modelle, Ideen für Produkte oder Dienstleistungen, oder andere Konzepte, Strukturen und Ideen.

Menschenfreund

Im Umgang mit anderen Menschen gibt es für mich nur eine Maxime: Win-Win …or No Deal! Ich suche immer nach dem Weg, der die Interessen aller gleichermaßen berücksichtigt.

Dabei ist jeder Mensch für mich gleich wichtig und wertvoll, unabhängig von seiner gesellschaftlichen oder beruflichen Position.

Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch im Kern gut ist und positive Absichten verfolgt – wie fehlgeleitet er sich auch verhalten mag. Daraus entsteht ein großes Mitgefühl für andere Menschen, und auch ein großes Bedürfnis, den Menschen zu helfen, zu sich selber zu finden, und ihr Potential positiv zu nutzen und auszuschöpfen – womit sich der Kreis schließt.

Wohin ich gehe

Was bedeutet das konkret für meine Zukunft, meine Ziele und die Art und Weise, wie ich mein Leben leben will?

Mein Freund Sascha Ballach hat mir heute in einem Telefonat noch einmal gründlich den Kopf gewaschen und mir gezeigt, in wie vielen Bereichen ich immer noch Vergangenes als Ausrede benutze, um im Hier und Jetzt nicht das zu tun, was ich eigentlich will.

Ich habe festgestellt, dass ich seit meiner Kindheit eigentlich nicht mehr gelebt habe – jedenfalls nicht aus meiner Begeisterung heraus. Experimentiert und Dinge ausprobiert habe ich bisher eigentlich nur im Beruf, und nur da habe ich bisher auch eine wirklich klare Vorstellung, wie ich leben will. In vielen anderen Bereichen ist es daher mein Ziel, Dinge wieder zu tun, die mir früher Freude gemacht haben, zu schauen, was davon mir immer noch gefällt, und neue Dinge kennen zu lernen.

Aber der Reihe nach:

Passives Einkommen

Eine Priorität für mich ist es, die Idee eines passiven Einkommens, die ich schon seit längerer Zeit mit mir herum trage, Realität werden zu lassen, um so freier darin zu werden, neuen Ideen nachzugehen, ohne mir Sorgen um mein Auskommen machen zu müssen-

Ein erster Schritt ist der, in meiner Arbeit als Webdesigner dort, wo es sich lohnt, mehr Möglichkeiten zum Outsourcing zu nutzen, und mich eher auf die Kommunikation mit meinen Kunden, auf das Marketing und auf die Arbeit am Unternehmen selber konzentrieren zu können – die Bereiche, die mir am meisten Freude bereiten. Hierzu bieten sich mir bereits einige gute Gelegenheiten, über die ich natürlich meine bestehenden Kunden, die ich selber betreue, nicht vergessen darf.

Inspired Living

Damit meine ich, meiner Intuition zu folgen, die Kraft der ersten Begeisterung zu nutzen, und Ideen genau dann nachzugehen, wenn ich sie habe. Es bedeutet für mich auch, das Leben dann zu leben, wenn es passiert: Im Hier und Jetzt – und es nicht auf eine unbestimmte Zukunft aufzuschieben.

Zum ersten mal auf diese Idee gestoßen bin ich in dem Buch Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast von Barbara Sher in Form eines Projektbuches gefunden, in dem man hemmungslos seinen vielen Interessen nachgehen kann, mit der Welle schwimme, und viele verschiedene Dinge ausprobieren und andenken kann.

Wirklich interessant ist es für mich jedoch durch ein Experiment geworden, was der Personal Development-Blogger Steve Pavlina im vergangenen Sommer gestartet hat. In seinem Artikel An Inspirational Week erklärt er, wie er dazu angeregt wurde, für 30 Tage nur seiner intuition und Inspiration zu folgen.

Das ist für mich ein spannendes Konzept, welches ich gerne weiter verfolgen möchte, wenn auch im Augenblick noch nicht in der Extremform, dies zur einzigen Grundlage meines Handelns zu machen.

Dieser Artikel zum Beispiel ist aus einer Inspiration heraus entstanden, der ich sofort nachgegangen bin.

Bewusste Einflüsse

In der Vergangenheit habe ich mich einer Vielzahl verschiedener Einflüsse ausgesetzt, und oftmals blind Ansichten, Lebenskonzepte oder Ideen übernommen – bis zu einem Maß, wo ich mir selber nicht mehr sicher war, was davon mir mir zu tun hatte, und wo ich anderer Leute Ziele zu meinen eigenen gemacht hatte.

Ich habe mich nun bewusst dafür entschieden, mich an einigen wenigen Rollenmodellen zu orientieren, die bestimmte Aspekte verkörpern, die ich in mein Leben integrieren möchte, und die als absolute Experten auf ihrem Gebiet gelten können.

Ich bin zwar weiter offen für neue Ideen und andere Menschen, aber mein Hauptaugenmerk liegt auf 5 Personen, für die ich mich bewusst entschieden habe.

In den entscheidenden Bereichen werde ich mir in nächster Zeit auch Menschen suchen, die auf einem ähnlichen Weg sind, um mit ihnen gemeinsam am Erreichen unserer Ziele zu arbeiten.

Außerhalb dieser Bereiche möchte ich mich von Meinungen, Ratschlägen und Einflüssen weitestgehend abschotten – besonders, wenn sie im Widerspruch zu meinen Rollenmodellen stehen. Ich weiß zwar durchaus den Wert anderer Sichtweisen zu schätzen, sehe jedoch auch, dass sie im Augenblick einen klaren Fokus auf die Dinge verhindern würden, die ich anstrebe.

Spaß haben – das Leben genießen (Extraversion)

Wie das konkret aussieht, kan ich noch nicht sagen – denn das ist leider ein Bereich, den ich seit Jahren total vernachlässigt habe.

Ich weiß, dass Musik für mich eine wichtige Rolle spielt, dass ich gerne Musik mache, höre, und gerne tanze oder mich zu Musik bewege. Deswegen höre ich nun wieder häufiger Musik, und ich werde wieder regelmäßig Gitarre spielen und vielleicht auch wieder anfangen, Keyboard zu spielen. Außerdem war ich in den letzten Wochen bereits einige male in einer Disco, und habe mir vorgenommen, in den nächsten Wochen und Monaten das Nachtleben in Bielefeld und Umgebung zu erkunden und dabei möglichst verschiedene Clubs, Discos und Lokale kennen zu lernen.

Ich weiß auch, dass ich gerne mit anderen Menschen zu tun habe, auch wenn ich gerade im privaten Bereich immer wieder an die Grenzen meiner sozialen Fähigkeiten stoße – ein Bereich, in dem ich inzwischen bereits Fortschritte gemacht habe, und fortwährend weiter übe und lerne. Ich treffe mich gerne mit Freunden und -innen – im Augenblick am liebsten zu zweit. Ich möchte aber auch lernen, in größeren Runden mich aktiv an Gesprächen zu beteiligen, was mich im Augenblick noch etwas überfordert.

In diesem Bereich spielen auf jeden Fall andere Menschen eine wichtige Rolle, aber auch Aktivitäten im eigentlichen Sinne des Wortes, denen ich alleine nachgehen kann.

Reflektieren – zur Ruhe kommen (Introversion)

Als Gegenpol zu den eher aktiven Bereichen meines Lebens brauche ich auch eher ruhige Zeiten, in den ich reflektiere, mich entspanne, und in einer ruhigen Umgebung zur Ruhe kommen, meine Akkus aufladen und zu mir selber finden kann.

Lesen ist etwas, wobei ich sehr gut zur Ruhe kommen kann. In den letzten Jahren habe ich Sachbücher – besonders aus der selbsthilfe-Ecke – wie Romane gelesen, was eine Zeit lang auch gut war, um viele neue Ideen zu bekommen. Erst in letzter Zeit habe ich wieder angefangen, Romane zu lesen, was ich immer noch sehr genieße.

Auch in der Badewanne kann ich mich sehr gut entspannen, oder bei einem schönen Film, den ich nur für mich alleine schaue.

Auch in diesen Bereich fällt Tagebuch schreiben – weniger in der Art von “Liebes Tagebuch”, sondern auf eine Art und Weise, die mir hilft, mich selber besser zu verstehen, und Lösungen für Herausforderungen in meinem Leben zu finde, oder neuen Ideen nachzugehen.

Master Key System und andere Kurse mit Übungen oder Selbstlernkurse, Autogenes Training, Meditation und ähnliche Dinge fallen mir hierzu ein.

Beides bildet dann ein Gleichgewicht, und ich weiß aus Erfahrung: Wenn ich einige Zeit lang aktiv und unter Menschen war, brauche ich dann wieder eine Zeit der Ruhe, des in-mich-gekehrt-seins. Und wenn ich einige Zeit lang eher passiv war, dann zieht es mich wieder in die Welt hinaus, unter Menschen, und zu neuen Erfahrungen.

Und Du?

Was konntest Du aus diesem Artikel für Dich neues erfahren?

Hast Du vielleicht sogar Lust, Dir selber einmal darüber Gedanken zu machen, wie Dein Leben aussehen soll (oder hast dies bereits lange getan)?

Gibt es etwas, was Du mit mir oder den anderen Lesern teilen möchtest? Dann kannst Du das unten im Kommentar-Feld genau jetzt tun, und auch Deiner Inspiration folgen.

Ist Euch eigentlich schon einmal aufgefallen, in was für einer spannenden Zeit wir leben? Beinahe alles befindet sich im Umbruch, und täglich eröffnen sich neue Chancen und Möglichkeiten.

In einer Zeit, in der längst Überholtes zu Staub zerfällt, eine Krise die nächste jagt, und in der Angst an der Tagesordnung zu sein scheint, gibt es immer noch Leute, die unerschrocken einen Traum verfolgen, eine Vision jeden Tag ein kleines bisschen weiter zum Leben erwecken, und die sich dabei pudelwohl fühlen.

Für mich ist das spannendste jedoch im Augenblick, wie die Gesellschaft und unsere Regierung eine Art zu leben und zu arbeiten zu retten versuchen, die sich schon lange überholt hat. Daher hier laut und deutlich für alle zum Mitschreiben:

Die Industriegesellschaft ist tot!

Und damit auch die Zeit, in der Menschen wie hirnlose Roboter ihre Arbeit verrichtet haben, geistig abgestumpft, bis ihr ganzes Leben mechanisch abzulaufen scheint: Jede Kreativität, jede Lebensfreude ist abgetötet.

Uns weil wir gerade dabei sind:

Sorry, aber auch die Dienstleistungsgesellschaft hat ihren Höhepunkt bereits überschriten.

Also die Gesellschaft, in der Menschen mit ihrer Zeit und Arbeitskraft anderen Leuten Dienstleistungen erbracht haben. Genau wie bereis in der Industriegesellschaft werden auch hier immer mehr Dinge standardisiert und dann automatisiert.

Und auch, wenn ich mich damit sicher nicht unbedingt beliebt machen werde: Das ist auch gut so. Denn in dem Moment, in dem ein Mensch eine Arbeit erledigen muss, die eine Maschine zumindest ebenso gut machen könnte, wird der Mensch, der sie trotzdem macht, ein Stück weit selber zu einer Maschine, führt selber ein Leben, das eigentlich menschenunwürdig ist.

Und in all diesen Wirrwarr gibt es zwei Sorten von Menschen: Solche, die verzweifelt versuchen, eine Zeit festzuhalten, die sich längst überholt hat. Und solche, die die Chancen in allen Veränderungen sehen können, und die ihre ganze Kraft und Energie darin investieren, diese neue Zukunft positiv zu gestalten und anderen den Weg in diese neue Welt zu erleichtern.

Ich sehe mich der zweiten Gruppe zugehörig – mit einer großen Vision der Zukunft und einer Menge guter Ideen, was jeder von uns dafür tun kann.

Ich möchte Dich – ja Dich ganz persönlich – dazu auffordern, es mir gleich zu tun. Hör auf, ein totes Pferd reiten zu wollen, steig ab und mach Dich auf die Socken, um das Abenteuer Leben zu genießen!

Nachdem alle Welt mit Begeisterung über die Success Principles von Jack Canfield spricht, musste ich mich natürlich auch mal mit diesem Buch beschäftigen.

Das war Anfang des Jahres. Und wie es der Zufall wollte, hatte mein Bruder mir das Buch bereits unter den Weihnachtsbaum gelegt, so dass ich nur noch ins Regal greifen musste :-)

Das habe ich dann auch gleich getan, das Inhaltsverzeichnis studiert und etwas im Buch geblättert. Ergebnis: Da steht wirklich (so ziemlich) alles drin, was ich wissen muss, um erfolgreich zu werden. Und: Das muss ich *unbedingt* von vorne bis hinten durcharbeiten!

Motiviert, wie ich war, habe ich mich also sofort hingesetzt und …überhaupt nichts getan. Für ganze 10 Monate!

Hm…

OK, so funktioniert es also nicht. Schade eigentlich :-)

Aber : Wie funktioniert es denn nun? Ich weiß es ehrlich gesagt immer noch nicht.

Tatsache ist jedenfalls, dass alles Wissen der Welt nur dann etwas nützt, wenn man es anwendet. Und zu diesem Anwenden bin ich ganz offensichtlich bisher nicht bereit gewesen – und ich glaube, dass ich es auch jetzt noch nicht bin. Denn egal, wie vernünftig sich die vielen Dinge anhören, die ich bisher gelesen habe – irgendetwas fehlt noch in der Gleichung. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass dieses Irgendetwas ich selber bin.

Manchmal können selbst relativ mittelmäßige Filme zu interessanten Erkenntnissen führen ;-)

Ich habe kürzlich mal wieder Jurassic Park III gesehen, und bin dort auf ein interessantes Zitat gestoßen, welches ich Euch nicht vorenthalten wollte:

Dr. Grant: I have a theory that there are two kinds of boys. There are those that want to be astronomers, and those that want to be astronauts. The astronomer, or the paleontologist, gets to study these amazing things from a place of complete safety.
Erik: But then you never get to go into space.
Dr. Grant: Exactly. That’s the difference between imagining and seeing: to be able to touch them. And that’s… that’s all that Billy wanted.

Ich denke, dass sowohl Astronomen, als auch Astronauten ein sehr erfülltes Leben führen können. Ein Astronaut wird aber nicht glücklich werden, wenn er sich für ein Leben als Astronom entscheidet, und ein Astronom wird es sicher auch nicht lange im Raumschiff aushalten, ohne sich nach der Ruhe seiner normalen Umgebung zu sehnen.

Bei mir selber musste ich nicht lange überlegen: Ich bin definitiv ein Astronaut.

Was bist Du? Bist Du eher ein Astronom, oder eher ein Astronaut?

Diesen genialen Werbespot von XING kann ich Euch einfach nicht vorenthalten:

Ich sage nur: Der Mops!

Ab gesehen davon kann ich die Mitgliedschaft bei XING nur empfehlen. Und ich spreche aus eigener Erfahrung: Mehr als die Hälfte aller Neukunden werden derzeit bei XING auf mich aufmerksam – nur aufgrund meines Profils, ohne dass ich aktiv akquirieren oder netzwerken würde. Wenn das nicht Erfolg ist!

Viele von Euch kennen sicher die Scanner-Gruppe auf XING.

Da viele von uns das derzeitige Logo der Gruppe – vorsichtig ausgedrückt – suboptimal finden, hat die Moderation vor kurzem zu einem Logo-Wettbewerb aufgerufen. Die 3 Einsendungen möchte ich in diesem Post den Gruppenmitgliedern vorstellen, und in der Gruppe selber zur Diskussion stellen.

Hier also erst einmal die Logo-Vorschläge, mit den jeweiligen Begleittexten der Kreativen Köpfe™:

Vorschlag 1 von Sandra Grünewald

Vorschlag 2 von Bianca Hertlein

agiere immer recht klinisch-reduziert – finde, je einfacher, desto besser…
fast forward button war mein erster und intensivster gedanke…
wir spielen alle richtungen einfach schneller…
das zeichen erkennt jeder, es ist einprägsam und beliebig verkleinerbar

Vorschlag 3 von Claudia Schramm

Die Farben beziehen sich auf die Buchcover von Barbara Sher. Ich wollte nicht offensichtlich die grafischen Elemente wie z.B. Sterne oder Schriftart kopieren, da sicher die Verlage ein copyright darauf haben.

Auf zur Abstimmung:

  • Welcher Vorschlag gefällt Dir am besten?
  • Wie wäre Dein Lieblings-Logo noch besser/schöner/passender?
  • Hast Du noch ganz andere Ideen?

Damit wir mit der Diskussion auch alle Mitglieder der Gruppe erreichen, habe ich hier die Kommentarfunktion deaktiviert. Bitte verlagert die Diskussion daher wieder in die Scanner-Gruppe auf XING.

Sonntag Nachmittag, eine Woche Rückblick auf meinen laufenden 30 Day Trial, mit dem ich mir eine feste Tagesstruktur aneignen möchte.

Wobei es im Augenblick eigentlich weniger auf eine feste Tagesstruktur hinausläuft, sondern auf höhere Produktivität und mehr Fokus auf meine Ziele, und auf die Dinge, die ich mir vornehme.

Ich habe gerade meine Aufgaben für heute Abgeschlossen, und habe jetzt den restlichen Sonntag Freizeit.

Ist es immer so glatt gelaufen? Nein, sicher nicht. Oft habe ich bis spät abends am Rechner gesessen, weil ich tagsüber zu viel Zeit vertrödelt habe. Einmal bin ich über meine letzte Aufgabe nachts um 1:30 eingeschlafen (ich hab sie dann gleich am nächsten Morgen vor dem Frühstück erledigt), und gestern habe ich meine letzte Aufgabe immer vor mir her geschoben, weil wichtigere (sic!) Dinge anstanden. Erledigt habe ich sie schliesslich heute Morgen.

Was ich in der letzten Woche geschafft habe:

  • Diverse bürokratischen Dinge fertig gestellt (Anträge, Steuererklärung, …)
  • Stapel von Unterlagen wegsortiert, was ich seit über zwei Jahren vor mir her schiebe.
  • Ein Erfolgserlebnis ans nächste gereiht.

Was ich in der kommenden Woche anders machen werde:

  • Meine drei Aufgaben früher beginnen und früher abschliessen. Alles andere kann im Zweifel warten.
  • Regelmäßig zur gleichen Zeit aufstehen. Ich weiß, dass mir das hilft, fokussierter in den Tag zu starten.
  • Mit Wochenziele setzen, und versuchen, diese auch tatsächlich einzuhalten.

Davon hängt jedoch der Erfolg meines 30 Day Trials nicht ab, das wäre die Kür.

Ich bin überzeugt, dass meine kommende Woche mindestens so erfolgreich wird, wie die letzten. Ich habe mir schon diverse Dinge vorgenommen, die ich gerne tun möchte, um etwas mehr Klarheit und Struktur in meine Finanzen zu bekommen, und einen besseren Überblick in diesem Bereich zu bekommen.

Heute möchte ich auf Tobias-Zimpel.de meinen ersten “30 Day Trial” ankündigen: Das Etablieren einer festen Tagesstruktur.

Was ist ein 30 Day Trial

Vielleicht kurz vorab für diejenigen unter Euch, die noch nicht sooo erfahren mit dem Verändern von Gewohnheiten sind: Ein 30 Day Trial ist quasi eine 30-tätige Testphase für eine neue Gewohnheit. Und mal ehrlich: Klingt “Ich probiere xy einfach mal für 30 Tage” nicht wesentlich besser, als das “Ich muss jetzt für den Rest meines Lebens xy”, mit dem die meisten Menschen (erfolglos) versuchen, Gewohnheiten zu verändern?

Der Trick dabei ist folgender: Was immer Du auch tun willst: Du verpflichtest Dich tatsächlich nur dazu, 30 Tage durchzuhalten. Danach kannst Du tun und lassen, was Du willst: Du kannst weiter machen, Du kannst aber auch ebenso gut zu Deinem alten Verhalten zurückkehren, oder etwas ganz anderes probieren. Und für 30 Tage kannst Du doch sicher durchhalten, nicht wahr?

Die Testphase bietet Dir gleich mehrere Vorteile gegenüber dem üblichen Ansatz:

  • Du kannst ausprobieren, ob die Gewohnheit so, wie Du Dir das vorgestellt hast, für Dich funktioniert.
  • Die Verpflichtung für nur 30 Tage fällt Dir vermutlich leichter, als für ein ganzes Leben.
  • Nach 30 Tagen hat sich das Verhalten schon so weit “eingeschliffen”, dass es Dir relativ leicht fallen wird, mit dem neuen Verhalten regelmäßig weiter zu machen – wenn Du Dich denn am Ende der 30 Tage dafür entscheidest, das tun zu wollen.

Im Folgenden findest Du anhand des 30 Day Trials die genaue Struktur meiner Planungen, und kannst Dir einen Eindruck davon machen, welche Gedanken ich mir mache, bevor ich mit dem Verändern einer Gewohnheit anfange. Das mache es Dir vielleicht leichter, selber einen 30 Day Trial zu starten und auch etwas Neues in Deinem Leben auszuprobieren.

30 Day Trial Tagesstruktur

Was genau tue ich?

Für die nächsten 30 Tage werde ich mich an die von mir gewünschte Tagesstruktur in folgenden Punkten halten:

  • Ich mache jeden Morgen eine Tagesplanung, in der ich meine 3 wichtigsten Aufgaben oder Ziele (MITs, Most Important Tasks) für den Tag festlege.
  • Ich erreiche alle MITs, die ich mir vorgenommen habe, sofern keine tatsächlichen äußeren Umstände dies unmöglich machen.
  • Ich räume abends auf jeden Fall die Wohnung auf, bevor ich ins Bett gehe.
  • Ich leere jeden Tag alle meine Inboxen (Post/Papier, E-Mail) und bearbeite alles nach der Technik von GTD/ZTD – möglichst am Ende des Arbeitstages.

Streng genommen sind das gleich mehrere Gewohnheiten.

Nun ist es generell keine gute Idee, mehrere Dinge parallel zu versuchen. Ich tue das in diesem speziellen Fall trotzdem, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Alle genannten Gewohnheiten habe ich bereits früher unabhängig voneinander mir angeeignet und über einen längere Zeitraum durchgeführt. Während meiner Depressionserkrankung ist mir die Kontrolle hierüber wieder entglitten, aber die grundsätzlichen Muster sind in meinem Gehirn noch vorhanden.
  • Die Gewohnheiten passen sehr gut zusammen, und ergeben eine “Kette” von Gewohnheiten, bei der die einzelnen Glieder ineinander greifen. Dadurch entsteht eine tragfähige Struktur, die, wie ich glaube, sogar stabiler sein wird, als die einzelnen Gewohnheiten für sich genommen wären.

Generell muss ich aber aus persönlicher Erfahrung davon abraten, mehrere Gewohnheiten auf einmal zu versuchen. Wie gesagt: Manchmal bestätigen Ausnahmen die Regel.

Wie genau sieht mein Erfolg aus?

Wie messe ich meinen Erfolg? Woran erkenne ich am Ende jedes Tages, und am Ende der 30 Tage, dass ich erfolgreich war?

  • Ich habe die notierten MITs auf meiner Liste erfolgreich abgehakt.
  • Wenn ich meinen Arbeitstag beende, sind alle Inboxen leer, und ich habe alle damit verbundenen Aufgaben erfasst, und alles in funktionierende Systeme (Mailordner, Papier-Ordner) einsortiert.
  • Wenn ich abends ins Bett gehe, ist die Wohnung ordentlich und aufgeräumt, und alle herumliegenden “Dinge” sind wieder an ihrem Platz.

Wie verändert sich mein Leben durch die neue Gewohnheit?

Wenn eine neue Gewohnheit keine positiven Konsequenzen für Dein Leben hat, dann kannst Du es ja eigentlich gleich lassen.

Die feste Tagesstruktur hat für mich folgende Vorteile gegenüber der jetzigen Situation:

  • Ich habe zumindest 30 Tage lang produktiv auf meine Ziele hingearbeitet, selbst wenn ich danach die Gewohnheiten nicht fortführe.
  • Ich habe eine Basis für Erfolgsgewohnheiten geschaffen, und mit ein grundlegendes Selbst- und Zielmanagement-Tool angeeignet.
  • Ich habe eine Basis für den Erfolg meiner Selbständigkeit und meines Unternehmens geschaffen: Ich arbeite konsistent an meiner beruflichen Zukunft.
  • Ich lebe in einer ordentlichen und aufgeräumten Wohnung und sorge durch meine Gewohnheiten dafür, dass das auch so bleibt.
  • Ich habe stets den Überblick über alle Dinge, die in meinem Leben eine Rolle spielen. Ich muss keine Angst mehr haben, etwas Wichtiges in meinem Leben zu übersehen oder zu vergessen.

Natürlich bringt eine neue Gewohnheit auch meistens negative Konsequenzen mir sich. Ich versuche, mindestens 3 negative Konsequenzen zu finden. Gleichzeitig überlege ich mir, wie ich mit diesen umgehen kann, so dass diese zumindest abgeschwächt werden können:

  • Ich kann nicht mehr vor negativen Aspekten in meinem Leben davonlaufen, bzw, diese ignorieren. Meine Gewohnheiten zwingen mich dazu, mich auch mit negativen, bzw. angstbehafteten Dingen zu beschäftigen, die in mein Leben treten.
    • So bekomme ich jedoch auch den Überblick über mein Leben, und kann auf diese Dinge bereits von Anfang an optimal reagieren, um den potentiellen Schaden bzw. das Risiko zu minimieren.
  • Ich muss eine gewisse Zeit für nicht direkt produktive Tätigkeiten (Management) aufwenden.
    • Diese Zeit ermöglichst es mir, bei der Ausführung Zeit und Mühe einzusparen. Insgesamt spare ich dadurch also Zeit, und arbeite einfach anders als sonst. Diese Arbeit ist aber nicht weniger oder mehr wert, als andere Arbeit auch.
  • Ich muss mich tatsächlich jeden Tag aufraffen, und immer wieder aktiv sein, egal, wie ich mich fühle.
    • Hm… gutes Training ;-) Selbstdisziplin ist eine feine Sache, und so kann ich ganz nebenbei meine Selbstdisziplin trainieren. Umso leichter wird es mir in Zukunft fallen, weitere Gewohnheiten zu verändern, um meinem Leben Schritt für Schritt die Form zu geben, die ich mir wünsche.

Welche Probleme könnten auftreten, und wie gehe ich damit um?

Wenn ich mir schon vorher Gedanken über mögliche Schwierigkeiten gemacht habe, kann ich bereits im Voraus Strategien entwickeln, um mit diesen umgehen zu können. Das macht es wahrscheinlicher, dass ich mich von Schwierigkeiten nicht aufhalten lasse, sondern diese erfolgreich bewältige.

  • Ich könnte morgens verschlafen, und zu spät in den Tag starten. Ich garantiere durch einen zweiten Wecker außerhalb meiner direkten Reichweite, dass ich pünktlich aufstehe.
  • Ich könnte morgens vergessen, meine Ziele zu planen. Ich stelle mir am Computer und im Handy einen Alarm, so dass ich auf jeden Fall daran erinnert werde.
  • Ich könnte “nur heute eine Ausnahme” machen wollen. Ich lasse mir selber keine Ausreden durchgehen. Wenn ich überlegen muss, ob ich eine Ausnahme machen könnte, ist das schon ein Zeichen, dass sie nicht nötig ist. Nur wenn sich die Frage nicht stellt, weil ich unter keinen Umständen an meinem Ziel festhalten könnte, ist es OK, eine Ausnahme zu machen.
  • Ich könnte durch Störungen von aussen (Ricky, Katzen, Telefon, …) behindert werden. Ich kann durch Absprachen mit Ricky mir den zeitlichen Freiraum schaffen, den ich zum Arbeiten brauche. Ich kann mich im Zweifel an meinem Schreibtisch im Schlafzimmer einschliessen, damit mich die Katzen nicht stören können. Ich kann das Telefon ignorieren, da mein Büroservice die Anrufe dann entgegennimmt und nur in Notfällen an mich weiterleitet. Ich kann so selber entscheiden, was wichtig ist, und was nicht.
  • Ich könnte, wenn Ricky ausschlafen will, nicht an meinem Schreibtisch im Schlafzimmer arbeiten. Erstens schläft Ricky wie ein Stein, und meistens stört es sie nicht, wenn ich im gleichen Zimmer am Computer und mit meinen Unterlagen arbeite. Und im Zweifel kann ich mir mein Notebook und nötige Unterlagen in ein anderes Zimmer mitnehmen und erst einmal dort arbeiten.

Welche Ressourcen brauche ich, um mein Ziel zu erreichen?

Jedes Ziel, und jede neue Gewohnheit, erfordert gewisse Fähigkeiten. Manche sind anspruchsvoll, wie bestimmtes Fachwissen oder technische Fertigkeiten, andere sind weniger anspruchsvoll. Welche Ressourcen brauche ich für meine Tagesroutinen?

  • zumindest etwas Selbstdisziplin, um 30 Tage an meinem Verhalten festzuhalten, auch wenn mir eigentlich nicht danach ist. Ich trainiere zwar meine Selbstdisziplin, aber die Grundlage muss ich mitbringen.
  • Fokus, die Fähigkeit, mich auf das zu konzentrieren, was ich erreichen will. Das Bild meines Erfolges vor Augen zu behalten. Auch das trainiere ich, und auch hier muss ich auf einer Basis aufbauen können
  • Selbstwertgefühl, denn ich tue hier Dinge, die für mich und nur für mich wichtig sind. Das stärke ich zwar dadurch auch, aber es muss zumindest in Ansätzen vorhanden sein, damit ich mich gegen andere Ansprüche abschotten kann, und mein Ziel wichtig genug nehme.

Wie mache ich mein Ziel “unvermeidbar”?

Wie kann ich Umstände schaffen, die es mir unmöglich machen, mein Ziel nicht zu erreichen? Wie schaffe ich es, den Erfolg tatsächlich zu garantieren?

  • Ich kaufe mir gerade von einem Freund eine E-Gitarre. Wenn ich mein Ziel nicht erreiche, dann werde ich diese innerhalb einer Woche wieder verkaufen, egal, zu welchem Preis.
  • Ich nutze alle technischen Mittel (Computer, iPhone), um mich regelmäßig an meine Ziele zu erinnern.

Was kann ich sonst noch zur Unterstützung tun?

  • Ich nutze mein YuKoN-Armband, um mich im Alltag immer wieder an meine Ziele zu erinnern. Immer wenn ich das Armband sehe, erinnere ich mich an mein Ziel, und am Abend darf ich zur Belohnung eine neue Perle auf das Armband aufziehen.
  • Ich bitte Ricky, mich mehrmals täglich an meine MITs zu erinnern, und ich erstatte ihr am Abend Bericht darüber, was ich am Tag geschafft habe.
  • Ich kann zusätzlich regelmäßig hier im Blog über meine Erfolge berichten. Das hilft mir auch, Schwierigkeiten zu analysieren, und vielleicht noch Tipps zu bekommen, was ich besser machen kann.

Und jetzt?

Jetzt hast Du einen Überblick über mein Ziel (und kannst bei mir nachfragen, wie der Stand der Dinge ist.

Du hast eine Idee davon, welche Vorarbeit nötig ist, damit auch Du erfolgreiche Deine Gewohnheiten verändern kannst.

Und zu guter Letzt habe ich für mich definiert, wie ich selber mein Ziel in den nächsten 30 Tagen erreichen kann.

Nachdem ich mir in meinem gestrigen Posting eher Gedanken dazu gemacht habe, wie meine Zukunft aussehen soll und wird, möchte ich heute noch einmal schauen, welche Umstände und Verhaltensweisen in den letzten Monaten dazu beigetragen haben, dass ich immer wieder emotional Achterbahn gefahren bin.

So weit ich das bisher überblicken kann, spielen da verschiedene Aspekte eine Rolle – zum Einen konkrete Verhaltensweisen (oder deren Unterlassen) meinerseits, zum Anderen auch äußere Umstände, die zu verändern mir noch die Kraft und die Möglichkeiten gefehlt haben.

Innere Umstände

Innere Umstände sind für mich Faktoren, die ich durch mein Verhalten selber verursacht habe, oder Dinge, die auch für mich sehr leicht zu beheben gewesen wären.

Vieles davon hat mich Gewohnheiten zu tun, die mir selber nicht zuträglich sind, und die ich nach und nach verändern möchte.

Chaos – oder: Die Gewohnheit, Kleinigkeiten nicht sofort zu erledigen

In der Physik gibt es ein Gesetz, genannt Entropie, das – stark vereinfacht – besagt, dass “Teilchen” dazu neigen, sich gleichmäßig im vorhandenen Raum zu verteilen. Streng genommen gilt das eigentlich für Moleküle von Gasen, aber irgendwie trifft es auch immer wieder auf die Dinge in unserer Wohnung zu: Bücher, Zeitschriften, Geschirr, leere Flaschen – all das neigt dazu, sich gleichmäßig in der Wohnung zu verteilen.

Andere Dinge wiederum verteilen sich weniger, sondern neigen dazu, undurchsichtige Stapel zu bilden, die von Tag zu Tag größer und bedrohlicher werden. Das trifft sowohl auf Papiere, als auch auf Dinge wie zum Beispiel Wäsche zu.

All das sind Dinge, die ich eigentlich mit relativ wenig zeitlichem Aufwand problemlos in den Griff bekommen kann. Ich muss nur täglich einige Minuten dazu aufwenden, mich um diese Dinge zu kümmern.

Aus Zeiten, in denen ich all diese Dinge (zumindest weitestgehend) im Griff hatte, weiß ich, dass mir das eine enorme Kraft gibt, und sehr sehr wichtig für mein Wohlbefinden ist. Und trotzdem habe ich es in den letzten Monaten und Jahren immer wieder zugelassen, dass sich diese Kleinigkeiten so lange ansammeln, bis sie mich komplett überfordern.

Meine Lösung:

Ich mache es mir zur Gewohnheit, mich täglich um all diese Kleinigkeiten zu kümmern. Das bedeutet konkret, dass ich am Ende meines Arbeitestages meine Inboxen für Papierkram sowie Mails komplett bearbeitet und geleert habe. Außerdem nehme ich mir täglich Zeit für Dinge im Haushalt, und achte darauf, abends als letztes alle noch herumliegenden Dinge aufzuräumen, damit ich den nächsten Tag in einer ordentlichen Umgebung beginnen kann.

Selbstmanagement – oder: Die Gewohnheit, den Überblick über mein Leben zu verlieren

Ein weiterer Faktor, der zu meinem massiven Überforderungsgefühl beiträgt ist der, dass ich es immer wieder zulasse, den Überblick über “mein Leben” zu verlieren.

Das bedeutet konkret, dass es mir ein Gefühl der Sicherheit gibt, wenn alle Dinge, die ich irgendwie zu tun habe, alle Verpflichtungen, die ich mir selber oder anderen gegenüber eingegangen bin, auf eine Art und Weise festgehalten sind, die es mir ermöglicht, mir schnell einen Überblick über mein Leben und meine Möglichkeiten zu verschaffen.

Aus den Zeiten, als nach dem System von Getting Things Done all diese Dinge erfasst hatte, ging es mir emotional wesentlich besser, auch wenn ich nicht mehr oder weniger dieser Dinge tatsächlich erledigt habe, als ich das im Augenblick schaffe.

David Allen hat meiner Vermutung nach einfach Recht, wenn er sagt, dass wir uns nur dann dabei gut fühlen können, Dinge nicht zu tun, wenn wir wissen, was genau wir nicht tun. Zumindest auf mich scheint das voll zuzutreffen.

Meine Lösung:

Ich mache es mir zur Gewohnheit, täglich meine Listen in Life Balance aktuell zu halten, erledigte Dinge zu streichen, und neue Aufgaben, Projekte und Verpflichtungen im System zu erfassen.

Auch wenn ich nicht unbedingt aktiv mit diesem System arbeite, gibt mir das ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, das ich im Augenblick sehr sehr gut gebrauchen kann.

Gott – oder: Die Gewohnheit, in einer Woche die Welt neu erschaffen zu wollen

Eine etwas ungewöhnliche Beschreibung für ein Problem, oder?

Aber: Wenn Gott es geschafft hat, in nur einer Woche 5 Minuten die Welt zu erschaffen, dann muss es mir doch möglich sein, innerhalb eines Monats ein paar Dutzend unbedeutender Gewohnheiten und einige wenige hunderte Aspekte meines Lebens zu verändern – oder etwa nicht?

Naja, scheinbar nicht. Und wenn andere Menschen es geschafft haben, ihr Leben nach und nach auf eine Art und Weise zu verändern, die mir nur noch als Wunder erscheint, dann bedeutet das ja zumindest, dass es möglich ist. Und folglich, dass auch ich es schaffen kann.

Und trotzdem fühle ich mich so, als stehe ich ganz alleine mit einem kleinen Handfeuerlöscher für einer brennenden Hochhaussiedlung: Klein, hilflos, unbedeutend, und eben komplett mit der Situation überfordert.

Ganz konkret heißt das, dass ich in so vielen Bereichen meines Lebens Veränderungen vornehmen müsste, und mir alles absolut dringlich erscheint. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Meine Lösung:

Ich konzentriere mich in meinen Anstrengungen erste einmal primär auf die oben schon angesprochenen Punkte:

  • Ordnung
  • Struktur
  • Überblick
  • Kontrolle

Das sind zwar teilweise Meta-Themen, die nichts oder nur wenig mit meinen konkreten Veränderungswünschen zu tun haben, aber wenn ich diese Bereiche im Griff habe, wird das auch einen großen Einfluss auf die anderen Bereiche meines Lebens haben.

Denn dadurch, dass ich diese alltäglichen Dinge nicht im Griff habe, geht mir so viel Energie flöten! Und auch wenn ich diese Dinge perfekt erledige, wird das nach einer Eingewöhnungsphase wesentlich weniger Energie binden, als das im Augenblick der Fall ist. Und diese Energie kann ich dann nutzen, um nach und nach Veränderungen in verschiedenen anderen Lebensbereichen anzustoßen.

Äußere Umstände

Äußere Umstände sind für mich Dinge, auf die ich – zumindest im Augenblick – keinen oder nur einen sehr geringen Einfluss nehmen kann. Also Dinge, die ich nicht kurzfristig beseitigen kann, sondern bei denen ich im Augenblick am ehesten darauf Einfluss nehmen kann, wie ich mit ihnen umgehe.

Meine Traumatisierungen in der Vergangenheit

Durch eine Vielzahl negativer Erfahrungen in meiner Vergangenheit, die ich nie wirklich verarbeiten konnte, ist ein System von größtenteils noch unbewussten Glaubenssätzen entstanden, die mich im Hier und Jetzt massiv einschränken und in meinen Möglichkeiten beschränken. Dazu kommen Schutzmechanismen, die mir den bewussten Zugang zu diesen Dingen extrem schwer machen.

Auch mit den Mitteln von NLP und verwandten Techniken bin ich bislang nicht wirklich viel weiter gekommen. Auch wenn ich damit theoretisch direkt im Unterbewusstsein arbeiten könnte, habe ich nicht den Eindruck, dass ich mit diesen Techniken viel bewirken kann.

Meine Therapie hilft mir dabei, diese Glaubenssätze und ihre Ursachen nach und nach aufzudecken und der Veränderung zugänglich zu machen. Durch die Therapie komme ich wieder mit mir selber, meinen Bedürfnissen und meinen Gefühlen in Kontakt, und alleine das hilft mir schon. Leider ist der Prozess jedoch recht langwierig, und ich sehe derzeit auch keine andere Möglichkeit, die mir einen kurzfristigeren Erfolg in der Nachhaltigkeit bringen könnte, wie es die Therapie tut.

Meine Lösung:

Ich nehme mir bewusst die Zeit, mich im Rahmen meiner Therapie, und auch darüber hinaus, mit mir selber zu beschäftigen, mich zu erforschen und kennen zu lernen.

Die brennenden Hochhäuser

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: An der Vielzahl der Dinge, die ich in meinem Leben verändern möchte, kann ich im Augenblick wenig weiter tun, als mir diese Dinge bewusst zu halten, damit sie mich nicht unterbewusst in dem Maße negativ beeinflussen können, wie sie das in der Vergangenheit getan haben. Denn ich werde schlicht nicht im Handumdrehen mein Leben komplett umkrempeln können, auch wenn ich mir das immer noch wünsche.

Meine Lösung:

Ich halte meine Listen der Projekte und Aufgaben auf Stand, um mir die Dinge bewusst zu halten, die ich in Zukunft gerne mal ändern möchte. Für die Dinge, die ich im Augenblick noch nicht angehe, nutze ich einer “Vielleicht/Irgendwann”-Liste, um diese zumindest festzuhalten und Ideen dazu festhalten zu können.

Zum Schluss…

Ich habe jetzt zumindest schon einmal einen “Schlachtplan”, der mir den Eindruck vermittelt, dass er ich erst einmal weiter bringen kann.

Die Konzentration auf Meta-Probleme fühlt sich für mich zwar nicht unbedingt auf Anhieb gut an, aber die Erfolge werden mir Recht geben, und mich antreiben, in diesen Dingen am Ball zu bleiben. Das lehrt mich meine eigene Erfahrung aus der Vergangenheit. Jetzt geht es für mich erst einmal darum, den Weg dahin zu finden, und durchzuhalten, bis sich die ersten messbaren und emotionalen Erfolge einstellen, und die ersten Energiereserven freigesetzt werden, die meine Motivation und meinen Antrieb steigern werden.

Die ersten Monate des Jahres bin ich wie auf einer Achterbahn von Hochzeiten immer wieder in Stimmungstiefs gefallen. Jetzt finde ich, ist es an der Zeit, auf die vergangenen Monate zurück zu schauen, nach Ursachen zu schauen, und zu verstehen, was die letzten Monate mit mir und durch mich geschehen ist.

Außerdem möchte ich gerne auch einen Blick in die Zukunft werfen, und einmal schauen, was ich bis Ende des Jahres (immerhin noch fast 8 Monate) erreicht haben möchte.

Rückblick – der Anfang von 2010

Das Jahr 2010 war für mich bisher ein Jahr der Veränderungen, der Selbstfindung, und des Beschreitens neuer Wege. Aber von Anfang an:

Nach meinem Weihnachtsurlaub bin ich Anfang Januar guter Dinge im Callcenter bei @Friends wieder an die Arbeit gegangen. Aber schon nach wenigen Tagen bin ich in ein totales Tief gefallen (ich bin ja seit gut einem Jahr wegen Depressionen in Behandlung). Nach dem Gang zum Arzt habe ich mich erst einmal für eine Woche Krank schreiben lassen, um mich wieder zu sammeln.

Diese Woche war der Beginn einer extrem produktiven Zeit: Ich habe die ganze Woche mit Begeisterung am Businessplan für ein neues Unternehmen geschrieben, die Ideen sind nur so gesprudelt. Konzepte und Ideen, Wünsche und Träume, mit denen ich mich teilweise schon seit Jahren beschäftige, haben sich zu einem absolut stimmigen Konzept zusammengefügt. Und ich bin wie auf Wolke 7 durch die Tage geschwebt, hatte das Gefühl, endlich etwas gefunden zu haben, wofür ich jede Schwierigkeit überwinden würde.

Am Ende dieser Woche, bei dem Gedanken, am Montag wieder zurück ins Callcenter zu müssen, habe ich eine regelrechte Panik entwickelt. Nach erneuter Krankschreibung habe ich mich dann Anfang Februar entschlossen, den Job zum nächstmöglichen Termin – dem 1.3. – zu kündigen. Meine Ärztin war so verständnisvoll, dass ich in der Zwischenzeit auch nicht mehr dort arbeiten musste.

Derweil war ich aber emotional wieder in ein Loch gefallen, war wieder unentschlossen, emotional instabil, demotiviert, handlungsunfähig.

Seit Februar ist mein Leben ein ständiges Auf und Ab gewesen. Einerseits Tage, an denen ich relativ motiviert und gut drauf bin, an denen ich die Dinge erledigt bekomme, die ich mir vornehme, und an denen ich abends zufrieden mit mir und meinen Ergebnissen bin. Andererseits Tage, an denen ich am liebsten gar nicht aufstehen würde, wo mich auch die kleinsten Dinge überfordern, und an denen ich an mir selber zweifele – ängstlich, verzweifelt, mutlos.

Für einige Zeit habe ich auch aktiv in Teilzeit als Assistent der Geschäftsleitung in einem Unternehmen gearbeitet, an dem ich noch beteiligt bin. Bereits vor etwa einem Monat bin ich dort jedoch wieder ausgestiegen, da mir die Arbeit dort zwar etwas Struktur gegeben hat, jedoch auch einfach zu viel Kraft gekostet hat.

Mit meiner Therapeutin bin ich jetzt dabei, meine Probleme und ihre Ursachen zu verstehen und zu beseitigen, um mein Leben in Zukunft selbstbestimmt zu gestalten, aktiv auf meine Ziele hinzuarbeiten, und mit Freude und Lust zu leben.

Parallel versuche ich gerade, meinem Leben mehr Struktur zu geben. Das heißt, dass ich meinen Tag grob strukturiere, und Zeitblöcke für verschiedene Tätigkeiten oder Tätigkeitsbereiche festlege: Haushalt, Arbeit, Freizeit, Sport/Bewegung, … Denn eine große Herausforderung ist es für mich, dass ich mir jetzt ohne eine von aussen vorgegebene Struktur meinen kompletten Tag selber einteilen muss und darf.

Vorschau – Meine Ziele

Während meines absoluten Stimmungshochs im Januar habe ich mir bereits genaue Ziele für 2010 gesetzt. Und wenn ich weiterhin jeden Tag genau so motiviert und positiv gestimmt gewesen wäre, wie in diesen Tagen – dann hätte ich diese Ziele auch tatsächlich erreichen können.

Inzwischen habe ich jedoch verstanden, dass ich mir für meine derzeitige Situation zu viele Ziele gesetzt habe – ich habe versucht, bis zum Jahresende beinahe mein gesamtes Leben neu zu gestalten. Dass das nicht funktionieren kann, ist mir nun endgültig klar geworden – auch wenn ich mir immer wünsche, dass es eine Abkürzung gäbe.

Nobody can do your push-ups for you!
– Jack Canfield

Und damit muss ich wohl, wenn ich auf dem Gipfel stehen will, tatsächlich auch den Aufstieg am Berg auf mich nehmen.

Also: Was ich bis in nächster Zeit erreichen will:

Meine Zeit ist strukturiert

  • Ich habe mir eine Struktur für meinen Tagesablauf geschaffen, nach der ich mich in täglich richte. Diese Tagesstruktur ist so offen, dass sie mir eine große Freiheit in der Gestaltung meines Tages gibt, und eng genug, dass sie mich auf die Bereiche meines Lebens fokussiert, die mir wichtig sind, und in denen ich etwas erreichen will.
  • Ich nutze ein Zeitmanagementsystem auf der Basis der Software Life Balance von Llamagraphics, und Getting Things Done von David Allen sowie Zen To Done von Leo Babauta. Dieses System hilft mir, in jedem Moment den Überblick über mein Leben und meine Ziele, aber auch alle anderen Verpflichtungen zu behalten, und mich gleichzeitig auf die Dinge zu fokussieren, mit denen ich “hier und jetzt” tatsächlich etwas im Hinblick auf meine Ziele tun kann. Ich nehme mir bewusst täglich die Zeit, dieses Management-System zu pflegen und auf Stand zu halten.

Mein Unternehmen ist profitabel und bereit für die Zukunft

  • Ich verdiene als Webworker genug, um meine Lebenshaltungskosten zu decken. Über meine Angebote als Der Blog-Experte sowie mit neuen Dienstleistungen (Blog-Schutzbrief, Premium-Webworking auf Basis von Site Build It!, …) verdiene ich so viel Geld, dass ich davon meine betrieblichen und privaten Ausgaben bestreiten und meinen bisherigen Lebensstandard auch ohne Festanstellung mindestens halten kann.
  • Ich schaffe auf Basis von E-Myth Mastery Strukturen und Systeme für mein Unternehmen, die ein Wachstum ermöglichen, und mir die Möglichkeit geben, Teile meiner Arbeit an externe Dienstleister outsourcen zu können.
  • Ich erweitere mein Netzwerk, mit dem ich zusammenarbeite, das heißt, gemeinsam regelmäßig Projekte mache, und für gegenseitige Empfehlungen.

Ich mache Fortschritte in meiner Persönlichkeitsentwicklung

  • Ich arbeite mit meiner Therapeutin wöchentlich daran, meine Glaubenssysteme und meine Prägungen in der Vergangenheit zu erkennen, zu verstehen, und so zu verändern, dass ich Glaubenssätze finden und etablieren kann, die mich in meinem Leben nicht behindern, sondern unterstützen, und mir ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Bis zum Jahresende möchte ich hier eine Basis gefunden haben, die mich positiv in die Zukunft blicken lässt, und eine merkliche Verbesserung meines alltäglichen Befindens erreicht haben. Dafür nehme ich mir Zeit für die wöchentlichen Therapiesitzungen, sowie für die Vor- und Nachbereitung.
  • Ich beschäftige mich täglich mit dem Leben und den Prinzipien erfolgreicher Menschen, und arbeite daran, diese nach und nach in mein Leben zu integrieren. Hierzu höre ich Hörbücher, arbeite mit Hypnose-/NLP-Tapes, und lese entsprechendes Material.
  • Ich habe die Success Principles von Jack Canfield komplett durchgearbeitet und mit überlegt, wie ich diese in meinem Leben anwenden werde.
  • Ich habe den Kompass-Kurs von Zeit zu leben durchgearbeitet und wende die Erkenntnisse und Methoden aktiv an, um mein Leben zu gestalten und immer weiter an meinen tatsächlichen Bedürfnissen auszurichten.

Ich habe den Haushalt im Griff

  • Ich habe mir mit Ricky (meiner Freundin) die Arbeiten und Verantwortungsbereiche im Haushalt neu aufgeteilt, und wir wissen beide klar, wofür wir im Haushalt verantwortlich sind. Dabei orientieren wir uns auch daran, welche Tätigkeiten uns eher Freude bereiten, und was uns am wenigsten Spaß macht.
  • Ich habe mir auf Basis von FlyLady.net Gewohnheiten angeeignet, die es mir ermöglichen, meinen Verantwortungen mit so wenig Aufwand wie möglich nachzukommen.
  • Dies ermöglicht es uns, in Zukunft in einer sauberen und ordentlichen Umgebung zu leben, die auch unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten widerspiegelt und miteinander verbindet.

Ich führe positive Freundschaften und Beziehungen

  • Ich pflege meine bestehenden positiven Freundschaften aktiv, und baue den Kontakt auf eine Art und Weise aus, in der wir uns gegenseitig unterstützen und tragen. Besonders wichtig sind mir hier Sven, Alex und Sascha, aber auch Helge und Lena.
  • Ich suche den Kontakt zu jungen Unternehmern, besonders solchen, die sich an E-Myth oder ähnlichen Grundlagen orientieren. Ich wünsche mir eine Art Mastermind-Group oder Erfolgsteam speziell für Unternehmer.
  • Ich vertiefe gemeinsam mit Ricky unsere Beziehung, und wir nehmen uns bewusst Zeit für uns, um uns mit unseren Zielen und Träumen, aber auch mit Herausforderungen und schwierigen Aspekten unseres Lebens zu beschäftigen. Wir lernen, mehr Aspekte unseres Lebens miteinander zu teilen, und bewusster miteinander umzugehen.

Freizeit und Entspannung

  • Ich trainiere regelmäßig im go first! Bielefeld,
  • Ich nehme mir bewusst Zeit für mich, um zu entspannen, Zeit mit Freunden zu verbringen, für Unternehmungen und gemeinsame Erlebnisse:
    • Ich spiele weiterhin regelmäßig mit Ricky, Jan, Silvana und Sebastian AD&D
    • Ich spiele mit Ricky in einer eigenen Rollenspielrunde (DSA) mit Saskia, Purnima, Felix und möglichst noch 1-2 anderen Freunden/innen.
  • Ich übe regelmäßig auf der Gitarre, um meine Technik zu verbessern, und lerne, mir wichtige Stücke auf der Gitarre zu spielen (z. B. Sweet Home Alabama von Lynard Skynard, Basket Case und American Idiot von Green Day, einige Stücke von Nightwish, …). Ich möchte gerne in verschiedenen Musikrichtungen (Rock/Punk/Metal, Folk, …) spielen können, und dementsprechend vielseitig üben.
  • Ich nehme mir Zeit, nicht nur Fachbücher, sondern auch interessante Romane zu lesen.

Zusammenfassung

Will ich wieder und immer noch mein ganzes Leben umkrämpeln?

Ja, natürlich. Denn ich bin immer noch mit vielen Aspekten meines Lebens massiv unzufrieden. Und auch in den Bereichen, wo ich mich bereits in den letzten Monaten meinen Zielen genährt habe, bin ich noch am Anfang des Weges, so dass ich auch dort noch eine Menge zu tun haben werde.

Ich setzte mir heute für die meisten meiner Ziele bewusst noch keine genauen Enddaten, bis auch mein finanzielles Ziel, wo mir das Auslaufen des Gründerzuschusses der Agentur für Arbeit einen Termin festlegt.

Ich werde mich jedoch entscheiden, worauf ich mich zuerst speziell konzentrieren will, und diesen Zielen in meinem Leben den Vorrang geben. Dabei werde ich auf jeden Fall auch versuchen, von Anfang an ein Gleichgewicht zu erreichen.

Mein Hauptaugenmerk wird immer auf der Etablierung erfolgreicher Gewohnheiten liegen, und anfangen werde ich mit einer einfachen Tagesstruktur wie oben beschrieben.