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Meine Empfehlung:

Ich habe gerade – nach Jahren – zum ersten Mal den Film “Eine unbequeme Wahrheit” gesehen, in dem Al Gore auf erschütternde Art und Weise unseren Einfluss als Menschen auf unsere Umwelt darstellt.

Viele Zusammenhänge waren mir natürlich auch schon vorher klar, aber in ihrer Kraft und in ihren tatsächlichen Auswirkungen mir nicht wirklich bewusst.

Alle Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass das Weltklima natürlichen Schwankungen unterliegt. Ich bin nun der Meinung, dass unser Wirken das Weltklima nicht komplett verändert, sondern eine bereits natürlich bestehenden Trend durch uns in verstärkt wird.

Al Gore macht nun mehr als deutlich, dass unser Einfluss weit größere Konsequenzen hat, als es durch die natürlichen Schwankungen möglich wäre, und dass wir das Klima auf eine Art und Weise beeinflussen, die in der gesamten Geschichte der Erde einmalig ist.

Sehe ich das als dramatisch an? Einerseits ja, andererseits auch nicht.

Einerseits ist mir mehr als klar, dass wir im Augenblick die größte Gefahr für das gesamte Ökosystem Erde darstellen, die es in der Milliarden Jahre dauernden Geschichte der Erde je gegeben hat. Andererseits machen die zunehmenden Katastrophen der letzten Jahre aber auch mehr als deutlich, dass unsere Umwelt sich durchaus gegen uns zur Wehr setzen kann.

Fast wie das Immunsystem gegen schädliche Organismen und Eindringlinge vorgeht, scheint unsere Erde sich gegen uns zur Wehr zu setzen, und und deutlich machen zu wollen, dass wir entweder unser Verhalten drastisch ändern müssen, oder aber unsere Spezies oder doch zumindest unsere Zivilisation in einem Maße zerstört werden wird, dass wir für den Planeten und das Ökosystem keine Gefahr mehr darstellen.

Und genau das ist der Punkt: So oder so wird sich das Problem über kurz oder lang lösen: Entweder wir verändern als weltweite Gesellschaft unser Verhalten und unsere Werte auf eine Art und Weise, die uns im Einklang mit der Natur und unserer Umwelt leben lässt – oder wir werden vernichtet, damit sich das Ökosystem von den Schäden wieder erholen kann.

Ich persönlich würde natürlich den ersten Weg bevorzugen – aber ich sehe auch den zweiten von einer globalen Perspektive aus betrachtet als Lösung des Problems an. Und letztendlich wird sich das Leben als solches nicht vernichten lassen.

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

Ich verwende bereits jetzt nur noch Energiesparbirnen in allen Lampen, wo dies möglich ist, nutze wann immer möglich öffentliche Verkehrsmittel oder gehe zu Fuß, mein Unternehmen nutzt Car Sharing als umweltbewusste Alternative zu einem eigenen Wagen, ich nutze umweltgerechte Computer und betreibe im ökologisch sinnvollen Maß Mülltrennung, um das Recycling wertvoller Rohstoffe zu erleichtern.

Was tun Sie, um die Umwelt zu schützen und unsere Erde zu erhalten? Was können Sie mit einfachen Mitteln tun, um genau dazu beizutragen?

Viele Grüße

Tobias

Umweltschützer

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