Archiv für die Kategorie „Herausforderungen unserer Zeit“

Ist Euch eigentlich schon einmal aufgefallen, in was für einer spannenden Zeit wir leben? Beinahe alles befindet sich im Umbruch, und täglich eröffnen sich neue Chancen und Möglichkeiten.

In einer Zeit, in der längst Überholtes zu Staub zerfällt, eine Krise die nächste jagt, und in der Angst an der Tagesordnung zu sein scheint, gibt es immer noch Leute, die unerschrocken einen Traum verfolgen, eine Vision jeden Tag ein kleines bisschen weiter zum Leben erwecken, und die sich dabei pudelwohl fühlen.

Für mich ist das spannendste jedoch im Augenblick, wie die Gesellschaft und unsere Regierung eine Art zu leben und zu arbeiten zu retten versuchen, die sich schon lange überholt hat. Daher hier laut und deutlich für alle zum Mitschreiben:

Die Industriegesellschaft ist tot!

Und damit auch die Zeit, in der Menschen wie hirnlose Roboter ihre Arbeit verrichtet haben, geistig abgestumpft, bis ihr ganzes Leben mechanisch abzulaufen scheint: Jede Kreativität, jede Lebensfreude ist abgetötet.

Uns weil wir gerade dabei sind:

Sorry, aber auch die Dienstleistungsgesellschaft hat ihren Höhepunkt bereits überschriten.

Also die Gesellschaft, in der Menschen mit ihrer Zeit und Arbeitskraft anderen Leuten Dienstleistungen erbracht haben. Genau wie bereis in der Industriegesellschaft werden auch hier immer mehr Dinge standardisiert und dann automatisiert.

Und auch, wenn ich mich damit sicher nicht unbedingt beliebt machen werde: Das ist auch gut so. Denn in dem Moment, in dem ein Mensch eine Arbeit erledigen muss, die eine Maschine zumindest ebenso gut machen könnte, wird der Mensch, der sie trotzdem macht, ein Stück weit selber zu einer Maschine, führt selber ein Leben, das eigentlich menschenunwürdig ist.

Und in all diesen Wirrwarr gibt es zwei Sorten von Menschen: Solche, die verzweifelt versuchen, eine Zeit festzuhalten, die sich längst überholt hat. Und solche, die die Chancen in allen Veränderungen sehen können, und die ihre ganze Kraft und Energie darin investieren, diese neue Zukunft positiv zu gestalten und anderen den Weg in diese neue Welt zu erleichtern.

Ich sehe mich der zweiten Gruppe zugehörig – mit einer großen Vision der Zukunft und einer Menge guter Ideen, was jeder von uns dafür tun kann.

Ich möchte Dich – ja Dich ganz persönlich – dazu auffordern, es mir gleich zu tun. Hör auf, ein totes Pferd reiten zu wollen, steig ab und mach Dich auf die Socken, um das Abenteuer Leben zu genießen!

Nachdem alle Welt mit Begeisterung über die Success Principles von Jack Canfield spricht, musste ich mich natürlich auch mal mit diesem Buch beschäftigen.

Das war Anfang des Jahres. Und wie es der Zufall wollte, hatte mein Bruder mir das Buch bereits unter den Weihnachtsbaum gelegt, so dass ich nur noch ins Regal greifen musste :-)

Das habe ich dann auch gleich getan, das Inhaltsverzeichnis studiert und etwas im Buch geblättert. Ergebnis: Da steht wirklich (so ziemlich) alles drin, was ich wissen muss, um erfolgreich zu werden. Und: Das muss ich *unbedingt* von vorne bis hinten durcharbeiten!

Motiviert, wie ich war, habe ich mich also sofort hingesetzt und …überhaupt nichts getan. Für ganze 10 Monate!

Hm…

OK, so funktioniert es also nicht. Schade eigentlich :-)

Aber : Wie funktioniert es denn nun? Ich weiß es ehrlich gesagt immer noch nicht.

Tatsache ist jedenfalls, dass alles Wissen der Welt nur dann etwas nützt, wenn man es anwendet. Und zu diesem Anwenden bin ich ganz offensichtlich bisher nicht bereit gewesen – und ich glaube, dass ich es auch jetzt noch nicht bin. Denn egal, wie vernünftig sich die vielen Dinge anhören, die ich bisher gelesen habe – irgendetwas fehlt noch in der Gleichung. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass dieses Irgendetwas ich selber bin.

Ich habe gerade – nach Jahren – zum ersten Mal den Film “Eine unbequeme Wahrheit” gesehen, in dem Al Gore auf erschütternde Art und Weise unseren Einfluss als Menschen auf unsere Umwelt darstellt.

Viele Zusammenhänge waren mir natürlich auch schon vorher klar, aber in ihrer Kraft und in ihren tatsächlichen Auswirkungen mir nicht wirklich bewusst.

Alle Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass das Weltklima natürlichen Schwankungen unterliegt. Ich bin nun der Meinung, dass unser Wirken das Weltklima nicht komplett verändert, sondern eine bereits natürlich bestehenden Trend durch uns in verstärkt wird.

Al Gore macht nun mehr als deutlich, dass unser Einfluss weit größere Konsequenzen hat, als es durch die natürlichen Schwankungen möglich wäre, und dass wir das Klima auf eine Art und Weise beeinflussen, die in der gesamten Geschichte der Erde einmalig ist.

Sehe ich das als dramatisch an? Einerseits ja, andererseits auch nicht.

Einerseits ist mir mehr als klar, dass wir im Augenblick die größte Gefahr für das gesamte Ökosystem Erde darstellen, die es in der Milliarden Jahre dauernden Geschichte der Erde je gegeben hat. Andererseits machen die zunehmenden Katastrophen der letzten Jahre aber auch mehr als deutlich, dass unsere Umwelt sich durchaus gegen uns zur Wehr setzen kann.

Fast wie das Immunsystem gegen schädliche Organismen und Eindringlinge vorgeht, scheint unsere Erde sich gegen uns zur Wehr zu setzen, und und deutlich machen zu wollen, dass wir entweder unser Verhalten drastisch ändern müssen, oder aber unsere Spezies oder doch zumindest unsere Zivilisation in einem Maße zerstört werden wird, dass wir für den Planeten und das Ökosystem keine Gefahr mehr darstellen.

Und genau das ist der Punkt: So oder so wird sich das Problem über kurz oder lang lösen: Entweder wir verändern als weltweite Gesellschaft unser Verhalten und unsere Werte auf eine Art und Weise, die uns im Einklang mit der Natur und unserer Umwelt leben lässt – oder wir werden vernichtet, damit sich das Ökosystem von den Schäden wieder erholen kann.

Ich persönlich würde natürlich den ersten Weg bevorzugen – aber ich sehe auch den zweiten von einer globalen Perspektive aus betrachtet als Lösung des Problems an. Und letztendlich wird sich das Leben als solches nicht vernichten lassen.

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

Ich verwende bereits jetzt nur noch Energiesparbirnen in allen Lampen, wo dies möglich ist, nutze wann immer möglich öffentliche Verkehrsmittel oder gehe zu Fuß, mein Unternehmen nutzt Car Sharing als umweltbewusste Alternative zu einem eigenen Wagen, ich nutze umweltgerechte Computer und betreibe im ökologisch sinnvollen Maß Mülltrennung, um das Recycling wertvoller Rohstoffe zu erleichtern.

Was tun Sie, um die Umwelt zu schützen und unsere Erde zu erhalten? Was können Sie mit einfachen Mitteln tun, um genau dazu beizutragen?

Viele Grüße

Tobias

Umweltschützer