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Archiv für die Kategorie „Liebes Tagebuch“

Das Jahr 2010 hat begonnen, und mein Leben steht mal wieder kopf.

Da gibt es Tage, da kann ich mich vor Energie und Schaffensdrang kaum halten – und dann gibt es Tage wie diesen, an denen ich am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben möchte.

Veränderungen  in 2010

Für 2010 habe ich mir einige bedeutende Veränderungen für mein Leben vorgenommen:

  • Wieder in die Vollselbständigkeit gehen
  • Mein Unternehmen Success@Work.biz aufbauen
  • Mein(e) Nebengewerbe aufbauen
  • Mir Routinen und Gewohnheiten aneignen, die meinem Leben Struktur geben (Zen To Done von Leo Babauta)
  • Mich mehr um meine Scanner-Gruppe bei XING kümmern
  • Zeit für mich – Zeit für Freizeit

Teilweise klappt das ganz gut, teilweise so la la, und teilweise ist es eine schlichte Katastrophe.

Vollselbständigkeit

Das Thema Vollselbständigkeit hat sich beinahe von alleine geregelt, auch wenn ich mich da im Augenblick auf ziemlich ungewohntem Terrain bewege.

Meine jetzige Arbeit im Callcenter habe ich nun etwas früher aufgegeben, als ich das vor hatte. Der Grund dafür ist, dass ich es dort einfach nicht mehr aushalte, von einer Depression in die nächste falle, und deshalb auch seit über einem Monat nicht mehr arbeitsfähig bin. Deshalb habe ich nun zum nächstmöglichen Termin die Kündigung eingerecht, um einen Schlussstrich unter diesen Abschnitt meines Lebens zu ziehen.

Ich bin sehr gespannt, was die nächste Zeit da für mich bereit hält, und bin mit sicher, dass ich mich da auf die eine oder andere Überraschung einstellen muss.

Success@Work.biz

Success@Work.biz sollte mein Weblog-Onlinemagazin-Infoprodukte-Business werden. Sollte, denn ich habe diese Idee zugunsten eines Projektes aufgegeben, das mir sehr viel erstrebenswerter erscheint.

Im Augenblick ist dieses Projekt noch Top Secret, aber bereits in wenigen Wochen werdet Ihr mehr darüber erfahren.

Unter dem Namen “Success@Work.biz” firmiert statt dessen jetzt ein Projekt von mir, das ich als Projektagentur bezeichne – mehr darüber weiter unten.

Nebengewerbe

Ich kann, will und werde mich nicht auf einen einzigen Bereich, auf nur ein Projekt, auf nur ein Unternehmen konzentrieren. Deshalb werde ich mich auch weiterhin mit verschiedenen anderen Nebenprojekten beschäftigen, einfach nur für den Spaß an der Sache, oder um etwas Geld nebenbei zu bekommen.

Bielefeld Marathon

Mein größtes Nebenprojekt ist meine Beteiligung an der Bielefeld Marathon UG (haftungsbeschränkt), wo ich den Bereich Controlling und Qualitätssicherung übernehmen werde. Ziel dieses Projektes, an dem ich vor 1 1/2 Jahren bereits einige Monate mitgearbeitet habe, ist es, ab 2010 eine jährliche Marathon-Veranstaltung in meiner Heimatstadt Bielefeld zu etablieren.

Nun interessiere ich mich wenig bis gar nicht für Laufsport, aber es hat mich schon immer gereizt, Dinge zu tun, die es so noch nicht gab, und für mich selber Herausforderungen zu finden.

Eine solche Herausforderung habe ich nun im Projekt für mich gefunden, und auch mit meiner eingeschränkten Zeit bin ich zuversichtlich, dieses Projekt weiter bringen zu können, als das ohne meine Mithilfe möglich gewesen wäre.

Der Blog-Experte

Der Blog-Experte ist mein Blog-Wartungsservice für Freiberufler und ProBlogger. Nachdem ich vor einigen Wochen versehentlich die Datenbank gelöscht habe, in der auch meine Webseite gespeichert war, habe ich die Angebots- und Preisstruktur noch einmal überarbeitet, mich wieder auf meine Kernangebote konzentriert, und biete jetzt ein modulares System an, das mit günstigen Festpreisen jedem Kunden ermöglicht, sich die gewünschten Leistungen selber zusammenzustellen.

Ich bin gespannt, wie sich diese Sache weiter entwickelt. Ich werde in das Wachstum dieses Bereiches keinen großen Aufwand investieren, sondern das mehr oder weniger nebenher laufen lassen – meine Prioritäten liegen zumindest erst einmal in anderen Bereichen.

Aber ich werde natürlich weiterhin meine bestehenden Kunden betreuen, und auch Aufträge, die mir so über den Weg laufen, mitnehmen.

Spielplätze

Außerdem habe ich noch einige Spielplätze, die ich einfach mal als Projektseite ins Netz gestellt habe, ohne allzu große Erwartungen daimt zu verknüpfen.

Das ist zum Einen Success@Work.biz im neuen Gewand, jetzt als “Projekt- und Internet-Agentur”, die in erster Linie einmal meine eigenen Projekte realisieren soll – aber wenn mir ein interessanter Auftrag über den Web laufen sollte, dann sage ich sicher nicht Nein.

Das zweite Projekt ist “LALA-Consulting”, eine etwas andere Unternehmensberatung, bei der ich fast davon ausgehe, dass ich nie einen einzigen Auftrag machen werde. Aber vielleicht überzeugt mich das Universum ja noch vom Gegenteil ;-)

Gewohnheiten – Zen To Done

Der Bereich Gewohnheiten ist der Bereich, der mich im Augenblick am meisten herausfordert. Auch durch meine immer wieder auftretenden depressiven Episoden komme ich da nicht so gut voran, wie ich es mir erhofft hatte. Aber immerhin: Ich bleibe am Ball, und auch wenn im Augenblick mal wieder die Tage, an denen es nicht so optimal läuft, überwiegen, mache ich immer irgendwie mehr oder weniger weiter.

Hört sich “gemischt bitte” an? Ist es auch. Aber heute zum Beispiel gönne ich mir ganz offiziell eine Auszeit, beschäftige mich mit mir selber, reflektiere, und überlege, was ich morgen tun kann, damit es wieder etwas besser läuft.

Und ich gehe heute früh ins Bett, denn eine Gewohnheit, die für mich ganz wichtig ist ist die, morgens wieder früher aufzustehen. Denn ich habe gemerkt, dass ich dann oft bis zum Mittag schon mehr geschafft habe, als sonst an einem ganzen Tag.

Scanner-Gruppe

Die Scaner-Gruppe bei XING ist mein Hobby – eine Gruppe mit vielseitig interessierten Menschen, Scannern eben, wie Barbara Sher sie bezeichnet. Ich habe inzwischen eine Mit-Moderatorin gefunden, die die Gruppe erst einmal sehr erfolgreich komplett neu erfunden hat. Seit dem – und auch durch ihre riesige Aktivität – wächst die Gruppe schneller als je zuvor und ist so aktiv wie fast keine andere Gruppe auf XING.

Ich habe gerade auch eine weiter Gruppe gegründet, inspiriert von der Free Hugs-Kampagne.

Freizeit

Freizeit ohne schlechtes Gewissen, mehr bewusste Zeit mit meiner Freundin, und intensiverer Kontakt zu meinen Freunden, das war es, was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe. Teilweise klappt auch das ganz gut, und teilweise nutze ich auch wieder mit schlechtem Gewissen Freizeitaktivitäten, um mich vor meiner eigentlichen Arbeit, und vor dem Erreichen meiner eigentlichen Ziele, zu drücken.

Aber auch daran arbeite ich weiter, und wenn ich am Tag viel erreiche habe, dann kann ich mich auch reinen Gewissens meiner Freizeit zuwenden, und mich dadurch nur umso erfolgreicher fühlen.

Und nun?

Wie geht es jetzt weiter?

Mein nächster Schritt ist der, mit Hilfe des Teams, das ich mir gerade aufbaue, den Businessplan für mein neues Unternehmen fertig zu stellen, über das Startgeld der KfW-Mittelstandsbank die Gründung zu finanzieren, und dann die Internet-Plattform, die der Kern des Unternehmens ist, aufzubauen.

In Sachen Gewohnheiten werde ich mich weiterhin darauf konzentrieren, meinen Tag mit einigen einfachen Gewohnheiten so zu strukturieren, dass ich täglich etwas für meine Ziele tue, ohne die notwendigen Routine-Arbeiten zu vernachlässigen.

Und sonst? Spaß, Wachstum, Spaß, Entspannung und ganz viel Spaß!

Das ist schon so eine Sache mit der Motivation ;-) Über Wochen, eigentlich schon seit ich im August beim NLP-Practitioner in Berlin war, hatte ich kaum Motivation, auf meinem Personal Development-Blog Success@Work.biz zu bloggen. Zu sehr war ich im Kopf mit anderen Dingen beschäftigt.

Und gerade jetzt, in einer Phase, in der mir eigentlich mal wieder alles über den Kopf wächst, und in der ich eigentlich nicht weiß, was ich zuerst machen soll – genau in diesem Moment fühle ich ich wieder motiviert, Artikel zu schreiben. Ideen sprudeln aus mir heraus, und ich kann es eigentlich kaum erwarten, mich an den Rechner zu setzen und zu schreiben.

Schon merkwürdig, aber andererseits ist mir eigentlich auch klar, woher das kommt.

Was seit dem Sommer geschehen ist

Seit dem Sommer habe ich ich intensiv damit beschäftigt, wo ich mit Success@Work.biz eigentlich kurz- mittel- und langfristig hin will. Das hat einen riesigen Einfluss auf meine anderen Lebensbereiche gehabt, hat mich aber im beruflichen Bereich erstmal, was konkrete Handlungen anging, total ausgebremst.

Andererseits habe ich jetzt aber auch eine wesentlich größere Klarheit, was meine beruflichen Ziele, Wünsche und Träume betrifft, und vieles davon auch bereits in konkrete Pläne und erste Schritte umgesetzt. Jetzt geht es an den Teil, in dem ich bisher noch immer schwach war: Die eigentliche Umsetzung!

Das liegt unter anderem auch daran, dass ich jetzt zu einem großen Teil noch Dinge tun muss, die nicht unbedingt Aufgabe eines Unternehmers sind, einfach deshalb, weil ich noch niemanden im Unternehmen habe, der diese Dinge besser erledigen könnte. Das wird sich von alleine ändern, wenn mein Unternehmen wächst, und so lange werde ich diese Dinge zumindest teilweise noch selber machen müssen ;-)

Teilweise deshalb, weil ich bereits jetzt nach Kooperationspartnern suche, die einen Teil meiner Aufgaben schon jetzt übernehmen können (und wollen…), damit wir gemeinsame Ziele erreichen können. Teilweise wäscht vielleicht auch einfach eine Hand die andere ;-)

Motivation?

Ach so, ja, stimmt, darum ging es ja eigentlich. Ich fühle mich jedenfalls jetzt auch wieder motiviert, Dinge zu tun, die ich lange Zeit nicht mehr tun konnte. Meine Kreativität war wie tot, und auch das Seminar über Kreativitätsstrategien, das ich vor zwei Wochen besucht habe, hat da keine Sofortwirkung erzielen können.

Aber auf jeden Fall geht’s jetzt wieder aufwärts, und ab jetzt gibt’s auch wieder regelmäßig was auf Success@Work.biz zu lesen, angefangen mit einer neuen Wochenaufgabe. Es geht mal wieder um das Thema Gewohnheiten, das mich immer noch auch selber stark interessiert und beschäftigt ;-)

Faszinierend – da ist mein Computer nun erst seit 3 Tagen in der Reparatur, und ich fühle mich total abgeschnitten von der Welt, und ausgebremst. Kann es denn wahr sein, dass ich in allen Punkten meines Lebens so abhängig von einer Maschine bin?

Ist aber so:

  • Mein Computer ist mein Arbeitsgerät, ohne den ich nur wenig dafür tun kann, meinen Erfolg voran zu treiben, und meine beruflichen Ziele zu erreichen.
  • Mein Computer ist Kommunikationsmittel, Informationsquelle und halt auch Einkommensquelle durch meine Kunden aus den verschiedenen Bereichen.
  • Mein Computer macht nicht zuletzt eine Menge Spaß, indem er mich mit immer neuer Musik und anderen schönen Dingen versorgt.

Und trotzdem finde ich es irgendwie bedenklich, dass ich so rein gar nicht weiß, was ich ohne dieses verdammte Gerät mit meiner Zeit anfangen soll.

Klar, ich habe die Zeit genutzt, um an meinen Plänen zu arbeiten, meine Ziele zu konkretisieren, und konzeptionelle Arbeit zu machen. Aber irgendwie habe ich doch das Gefühl, dass ich die Zeit produktiver hätte verbringen können.

Ist aber auch egal, denn letztendlich habe ich es genossen, mal ein paar Tage mir Entspannung, Visionen, und meinen Phantasien zu verbringen. Träumen ist einfach was schönes!

Viele Grüße

Tobias

Träumer