Artikel-Schlagworte: „Ziele 2010“
Nachdem ich mir in meinem gestrigen Posting eher Gedanken dazu gemacht habe, wie meine Zukunft aussehen soll und wird, möchte ich heute noch einmal schauen, welche Umstände und Verhaltensweisen in den letzten Monaten dazu beigetragen haben, dass ich immer wieder emotional Achterbahn gefahren bin.
So weit ich das bisher überblicken kann, spielen da verschiedene Aspekte eine Rolle – zum Einen konkrete Verhaltensweisen (oder deren Unterlassen) meinerseits, zum Anderen auch äußere Umstände, die zu verändern mir noch die Kraft und die Möglichkeiten gefehlt haben.
Innere Umstände
Innere Umstände sind für mich Faktoren, die ich durch mein Verhalten selber verursacht habe, oder Dinge, die auch für mich sehr leicht zu beheben gewesen wären.
Vieles davon hat mich Gewohnheiten zu tun, die mir selber nicht zuträglich sind, und die ich nach und nach verändern möchte.
Chaos – oder: Die Gewohnheit, Kleinigkeiten nicht sofort zu erledigen
In der Physik gibt es ein Gesetz, genannt Entropie, das – stark vereinfacht – besagt, dass “Teilchen” dazu neigen, sich gleichmäßig im vorhandenen Raum zu verteilen. Streng genommen gilt das eigentlich für Moleküle von Gasen, aber irgendwie trifft es auch immer wieder auf die Dinge in unserer Wohnung zu: Bücher, Zeitschriften, Geschirr, leere Flaschen – all das neigt dazu, sich gleichmäßig in der Wohnung zu verteilen.
Andere Dinge wiederum verteilen sich weniger, sondern neigen dazu, undurchsichtige Stapel zu bilden, die von Tag zu Tag größer und bedrohlicher werden. Das trifft sowohl auf Papiere, als auch auf Dinge wie zum Beispiel Wäsche zu.
All das sind Dinge, die ich eigentlich mit relativ wenig zeitlichem Aufwand problemlos in den Griff bekommen kann. Ich muss nur täglich einige Minuten dazu aufwenden, mich um diese Dinge zu kümmern.
Aus Zeiten, in denen ich all diese Dinge (zumindest weitestgehend) im Griff hatte, weiß ich, dass mir das eine enorme Kraft gibt, und sehr sehr wichtig für mein Wohlbefinden ist. Und trotzdem habe ich es in den letzten Monaten und Jahren immer wieder zugelassen, dass sich diese Kleinigkeiten so lange ansammeln, bis sie mich komplett überfordern.
Meine Lösung:
Ich mache es mir zur Gewohnheit, mich täglich um all diese Kleinigkeiten zu kümmern. Das bedeutet konkret, dass ich am Ende meines Arbeitestages meine Inboxen für Papierkram sowie Mails komplett bearbeitet und geleert habe. Außerdem nehme ich mir täglich Zeit für Dinge im Haushalt, und achte darauf, abends als letztes alle noch herumliegenden Dinge aufzuräumen, damit ich den nächsten Tag in einer ordentlichen Umgebung beginnen kann.
Selbstmanagement – oder: Die Gewohnheit, den Überblick über mein Leben zu verlieren
Ein weiterer Faktor, der zu meinem massiven Überforderungsgefühl beiträgt ist der, dass ich es immer wieder zulasse, den Überblick über “mein Leben” zu verlieren.
Das bedeutet konkret, dass es mir ein Gefühl der Sicherheit gibt, wenn alle Dinge, die ich irgendwie zu tun habe, alle Verpflichtungen, die ich mir selber oder anderen gegenüber eingegangen bin, auf eine Art und Weise festgehalten sind, die es mir ermöglicht, mir schnell einen Überblick über mein Leben und meine Möglichkeiten zu verschaffen.
Aus den Zeiten, als nach dem System von Getting Things Done all diese Dinge erfasst hatte, ging es mir emotional wesentlich besser, auch wenn ich nicht mehr oder weniger dieser Dinge tatsächlich erledigt habe, als ich das im Augenblick schaffe.
David Allen hat meiner Vermutung nach einfach Recht, wenn er sagt, dass wir uns nur dann dabei gut fühlen können, Dinge nicht zu tun, wenn wir wissen, was genau wir nicht tun. Zumindest auf mich scheint das voll zuzutreffen.
Meine Lösung:
Ich mache es mir zur Gewohnheit, täglich meine Listen in Life Balance aktuell zu halten, erledigte Dinge zu streichen, und neue Aufgaben, Projekte und Verpflichtungen im System zu erfassen.
Auch wenn ich nicht unbedingt aktiv mit diesem System arbeite, gibt mir das ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle, das ich im Augenblick sehr sehr gut gebrauchen kann.
Gott – oder: Die Gewohnheit, in einer Woche die Welt neu erschaffen zu wollen
Eine etwas ungewöhnliche Beschreibung für ein Problem, oder?
Aber: Wenn Gott es geschafft hat, in nur einer Woche 5 Minuten die Welt zu erschaffen, dann muss es mir doch möglich sein, innerhalb eines Monats ein paar Dutzend unbedeutender Gewohnheiten und einige wenige hunderte Aspekte meines Lebens zu verändern – oder etwa nicht?
Naja, scheinbar nicht. Und wenn andere Menschen es geschafft haben, ihr Leben nach und nach auf eine Art und Weise zu verändern, die mir nur noch als Wunder erscheint, dann bedeutet das ja zumindest, dass es möglich ist. Und folglich, dass auch ich es schaffen kann.
Und trotzdem fühle ich mich so, als stehe ich ganz alleine mit einem kleinen Handfeuerlöscher für einer brennenden Hochhaussiedlung: Klein, hilflos, unbedeutend, und eben komplett mit der Situation überfordert.
Ganz konkret heißt das, dass ich in so vielen Bereichen meines Lebens Veränderungen vornehmen müsste, und mir alles absolut dringlich erscheint. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
Meine Lösung:
Ich konzentriere mich in meinen Anstrengungen erste einmal primär auf die oben schon angesprochenen Punkte:
- Ordnung
- Struktur
- Überblick
- Kontrolle
Das sind zwar teilweise Meta-Themen, die nichts oder nur wenig mit meinen konkreten Veränderungswünschen zu tun haben, aber wenn ich diese Bereiche im Griff habe, wird das auch einen großen Einfluss auf die anderen Bereiche meines Lebens haben.
Denn dadurch, dass ich diese alltäglichen Dinge nicht im Griff habe, geht mir so viel Energie flöten! Und auch wenn ich diese Dinge perfekt erledige, wird das nach einer Eingewöhnungsphase wesentlich weniger Energie binden, als das im Augenblick der Fall ist. Und diese Energie kann ich dann nutzen, um nach und nach Veränderungen in verschiedenen anderen Lebensbereichen anzustoßen.
Äußere Umstände
Äußere Umstände sind für mich Dinge, auf die ich – zumindest im Augenblick – keinen oder nur einen sehr geringen Einfluss nehmen kann. Also Dinge, die ich nicht kurzfristig beseitigen kann, sondern bei denen ich im Augenblick am ehesten darauf Einfluss nehmen kann, wie ich mit ihnen umgehe.
Meine Traumatisierungen in der Vergangenheit
Durch eine Vielzahl negativer Erfahrungen in meiner Vergangenheit, die ich nie wirklich verarbeiten konnte, ist ein System von größtenteils noch unbewussten Glaubenssätzen entstanden, die mich im Hier und Jetzt massiv einschränken und in meinen Möglichkeiten beschränken. Dazu kommen Schutzmechanismen, die mir den bewussten Zugang zu diesen Dingen extrem schwer machen.
Auch mit den Mitteln von NLP und verwandten Techniken bin ich bislang nicht wirklich viel weiter gekommen. Auch wenn ich damit theoretisch direkt im Unterbewusstsein arbeiten könnte, habe ich nicht den Eindruck, dass ich mit diesen Techniken viel bewirken kann.
Meine Therapie hilft mir dabei, diese Glaubenssätze und ihre Ursachen nach und nach aufzudecken und der Veränderung zugänglich zu machen. Durch die Therapie komme ich wieder mit mir selber, meinen Bedürfnissen und meinen Gefühlen in Kontakt, und alleine das hilft mir schon. Leider ist der Prozess jedoch recht langwierig, und ich sehe derzeit auch keine andere Möglichkeit, die mir einen kurzfristigeren Erfolg in der Nachhaltigkeit bringen könnte, wie es die Therapie tut.
Meine Lösung:
Ich nehme mir bewusst die Zeit, mich im Rahmen meiner Therapie, und auch darüber hinaus, mit mir selber zu beschäftigen, mich zu erforschen und kennen zu lernen.
Die brennenden Hochhäuser
Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: An der Vielzahl der Dinge, die ich in meinem Leben verändern möchte, kann ich im Augenblick wenig weiter tun, als mir diese Dinge bewusst zu halten, damit sie mich nicht unterbewusst in dem Maße negativ beeinflussen können, wie sie das in der Vergangenheit getan haben. Denn ich werde schlicht nicht im Handumdrehen mein Leben komplett umkrempeln können, auch wenn ich mir das immer noch wünsche.
Meine Lösung:
Ich halte meine Listen der Projekte und Aufgaben auf Stand, um mir die Dinge bewusst zu halten, die ich in Zukunft gerne mal ändern möchte. Für die Dinge, die ich im Augenblick noch nicht angehe, nutze ich einer “Vielleicht/Irgendwann”-Liste, um diese zumindest festzuhalten und Ideen dazu festhalten zu können.
Zum Schluss…
Ich habe jetzt zumindest schon einmal einen “Schlachtplan”, der mir den Eindruck vermittelt, dass er ich erst einmal weiter bringen kann.
Die Konzentration auf Meta-Probleme fühlt sich für mich zwar nicht unbedingt auf Anhieb gut an, aber die Erfolge werden mir Recht geben, und mich antreiben, in diesen Dingen am Ball zu bleiben. Das lehrt mich meine eigene Erfahrung aus der Vergangenheit. Jetzt geht es für mich erst einmal darum, den Weg dahin zu finden, und durchzuhalten, bis sich die ersten messbaren und emotionalen Erfolge einstellen, und die ersten Energiereserven freigesetzt werden, die meine Motivation und meinen Antrieb steigern werden.
Die ersten Monate des Jahres bin ich wie auf einer Achterbahn von Hochzeiten immer wieder in Stimmungstiefs gefallen. Jetzt finde ich, ist es an der Zeit, auf die vergangenen Monate zurück zu schauen, nach Ursachen zu schauen, und zu verstehen, was die letzten Monate mit mir und durch mich geschehen ist.
Außerdem möchte ich gerne auch einen Blick in die Zukunft werfen, und einmal schauen, was ich bis Ende des Jahres (immerhin noch fast 8 Monate) erreicht haben möchte.
Rückblick – der Anfang von 2010
Das Jahr 2010 war für mich bisher ein Jahr der Veränderungen, der Selbstfindung, und des Beschreitens neuer Wege. Aber von Anfang an:
Nach meinem Weihnachtsurlaub bin ich Anfang Januar guter Dinge im Callcenter bei @Friends wieder an die Arbeit gegangen. Aber schon nach wenigen Tagen bin ich in ein totales Tief gefallen (ich bin ja seit gut einem Jahr wegen Depressionen in Behandlung). Nach dem Gang zum Arzt habe ich mich erst einmal für eine Woche Krank schreiben lassen, um mich wieder zu sammeln.
Diese Woche war der Beginn einer extrem produktiven Zeit: Ich habe die ganze Woche mit Begeisterung am Businessplan für ein neues Unternehmen geschrieben, die Ideen sind nur so gesprudelt. Konzepte und Ideen, Wünsche und Träume, mit denen ich mich teilweise schon seit Jahren beschäftige, haben sich zu einem absolut stimmigen Konzept zusammengefügt. Und ich bin wie auf Wolke 7 durch die Tage geschwebt, hatte das Gefühl, endlich etwas gefunden zu haben, wofür ich jede Schwierigkeit überwinden würde.
Am Ende dieser Woche, bei dem Gedanken, am Montag wieder zurück ins Callcenter zu müssen, habe ich eine regelrechte Panik entwickelt. Nach erneuter Krankschreibung habe ich mich dann Anfang Februar entschlossen, den Job zum nächstmöglichen Termin – dem 1.3. – zu kündigen. Meine Ärztin war so verständnisvoll, dass ich in der Zwischenzeit auch nicht mehr dort arbeiten musste.
Derweil war ich aber emotional wieder in ein Loch gefallen, war wieder unentschlossen, emotional instabil, demotiviert, handlungsunfähig.
Seit Februar ist mein Leben ein ständiges Auf und Ab gewesen. Einerseits Tage, an denen ich relativ motiviert und gut drauf bin, an denen ich die Dinge erledigt bekomme, die ich mir vornehme, und an denen ich abends zufrieden mit mir und meinen Ergebnissen bin. Andererseits Tage, an denen ich am liebsten gar nicht aufstehen würde, wo mich auch die kleinsten Dinge überfordern, und an denen ich an mir selber zweifele – ängstlich, verzweifelt, mutlos.
Für einige Zeit habe ich auch aktiv in Teilzeit als Assistent der Geschäftsleitung in einem Unternehmen gearbeitet, an dem ich noch beteiligt bin. Bereits vor etwa einem Monat bin ich dort jedoch wieder ausgestiegen, da mir die Arbeit dort zwar etwas Struktur gegeben hat, jedoch auch einfach zu viel Kraft gekostet hat.
Mit meiner Therapeutin bin ich jetzt dabei, meine Probleme und ihre Ursachen zu verstehen und zu beseitigen, um mein Leben in Zukunft selbstbestimmt zu gestalten, aktiv auf meine Ziele hinzuarbeiten, und mit Freude und Lust zu leben.
Parallel versuche ich gerade, meinem Leben mehr Struktur zu geben. Das heißt, dass ich meinen Tag grob strukturiere, und Zeitblöcke für verschiedene Tätigkeiten oder Tätigkeitsbereiche festlege: Haushalt, Arbeit, Freizeit, Sport/Bewegung, … Denn eine große Herausforderung ist es für mich, dass ich mir jetzt ohne eine von aussen vorgegebene Struktur meinen kompletten Tag selber einteilen muss und darf.
Vorschau – Meine Ziele
Während meines absoluten Stimmungshochs im Januar habe ich mir bereits genaue Ziele für 2010 gesetzt. Und wenn ich weiterhin jeden Tag genau so motiviert und positiv gestimmt gewesen wäre, wie in diesen Tagen – dann hätte ich diese Ziele auch tatsächlich erreichen können.
Inzwischen habe ich jedoch verstanden, dass ich mir für meine derzeitige Situation zu viele Ziele gesetzt habe – ich habe versucht, bis zum Jahresende beinahe mein gesamtes Leben neu zu gestalten. Dass das nicht funktionieren kann, ist mir nun endgültig klar geworden – auch wenn ich mir immer wünsche, dass es eine Abkürzung gäbe.
Nobody can do your push-ups for you!
– Jack Canfield
Und damit muss ich wohl, wenn ich auf dem Gipfel stehen will, tatsächlich auch den Aufstieg am Berg auf mich nehmen.
Also: Was ich bis in nächster Zeit erreichen will:
Meine Zeit ist strukturiert
- Ich habe mir eine Struktur für meinen Tagesablauf geschaffen, nach der ich mich in täglich richte. Diese Tagesstruktur ist so offen, dass sie mir eine große Freiheit in der Gestaltung meines Tages gibt, und eng genug, dass sie mich auf die Bereiche meines Lebens fokussiert, die mir wichtig sind, und in denen ich etwas erreichen will.
- Ich nutze ein Zeitmanagementsystem auf der Basis der Software Life Balance von Llamagraphics, und Getting Things Done von David Allen sowie Zen To Done von Leo Babauta. Dieses System hilft mir, in jedem Moment den Überblick über mein Leben und meine Ziele, aber auch alle anderen Verpflichtungen zu behalten, und mich gleichzeitig auf die Dinge zu fokussieren, mit denen ich “hier und jetzt” tatsächlich etwas im Hinblick auf meine Ziele tun kann. Ich nehme mir bewusst täglich die Zeit, dieses Management-System zu pflegen und auf Stand zu halten.
Mein Unternehmen ist profitabel und bereit für die Zukunft
- Ich verdiene als Webworker genug, um meine Lebenshaltungskosten zu decken. Über meine Angebote als Der Blog-Experte sowie mit neuen Dienstleistungen (Blog-Schutzbrief, Premium-Webworking auf Basis von Site Build It!, …) verdiene ich so viel Geld, dass ich davon meine betrieblichen und privaten Ausgaben bestreiten und meinen bisherigen Lebensstandard auch ohne Festanstellung mindestens halten kann.
- Ich schaffe auf Basis von E-Myth Mastery
Strukturen und Systeme für mein Unternehmen, die ein Wachstum ermöglichen, und mir die Möglichkeit geben, Teile meiner Arbeit an externe Dienstleister outsourcen zu können.
- Ich erweitere mein Netzwerk, mit dem ich zusammenarbeite, das heißt, gemeinsam regelmäßig Projekte mache, und für gegenseitige Empfehlungen.
Ich mache Fortschritte in meiner Persönlichkeitsentwicklung
- Ich arbeite mit meiner Therapeutin wöchentlich daran, meine Glaubenssysteme und meine Prägungen in der Vergangenheit zu erkennen, zu verstehen, und so zu verändern, dass ich Glaubenssätze finden und etablieren kann, die mich in meinem Leben nicht behindern, sondern unterstützen, und mir ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Bis zum Jahresende möchte ich hier eine Basis gefunden haben, die mich positiv in die Zukunft blicken lässt, und eine merkliche Verbesserung meines alltäglichen Befindens erreicht haben. Dafür nehme ich mir Zeit für die wöchentlichen Therapiesitzungen, sowie für die Vor- und Nachbereitung.
- Ich beschäftige mich täglich mit dem Leben und den Prinzipien erfolgreicher Menschen, und arbeite daran, diese nach und nach in mein Leben zu integrieren. Hierzu höre ich Hörbücher, arbeite mit Hypnose-/NLP-Tapes, und lese entsprechendes Material.
- Ich habe die Success Principles von Jack Canfield
komplett durchgearbeitet und mit überlegt, wie ich diese in meinem Leben anwenden werde.
- Ich habe den Kompass-Kurs von Zeit zu leben durchgearbeitet und wende die Erkenntnisse und Methoden aktiv an, um mein Leben zu gestalten und immer weiter an meinen tatsächlichen Bedürfnissen auszurichten.
Ich habe den Haushalt im Griff
- Ich habe mir mit Ricky (meiner Freundin) die Arbeiten und Verantwortungsbereiche im Haushalt neu aufgeteilt, und wir wissen beide klar, wofür wir im Haushalt verantwortlich sind. Dabei orientieren wir uns auch daran, welche Tätigkeiten uns eher Freude bereiten, und was uns am wenigsten Spaß macht.
- Ich habe mir auf Basis von FlyLady.net Gewohnheiten angeeignet, die es mir ermöglichen, meinen Verantwortungen mit so wenig Aufwand wie möglich nachzukommen.
- Dies ermöglicht es uns, in Zukunft in einer sauberen und ordentlichen Umgebung zu leben, die auch unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten widerspiegelt und miteinander verbindet.
Ich führe positive Freundschaften und Beziehungen
- Ich pflege meine bestehenden positiven Freundschaften aktiv, und baue den Kontakt auf eine Art und Weise aus, in der wir uns gegenseitig unterstützen und tragen. Besonders wichtig sind mir hier Sven, Alex und Sascha, aber auch Helge und Lena.
- Ich suche den Kontakt zu jungen Unternehmern, besonders solchen, die sich an E-Myth oder ähnlichen Grundlagen orientieren. Ich wünsche mir eine Art Mastermind-Group oder Erfolgsteam speziell für Unternehmer.
- Ich vertiefe gemeinsam mit Ricky unsere Beziehung, und wir nehmen uns bewusst Zeit für uns, um uns mit unseren Zielen und Träumen, aber auch mit Herausforderungen und schwierigen Aspekten unseres Lebens zu beschäftigen. Wir lernen, mehr Aspekte unseres Lebens miteinander zu teilen, und bewusster miteinander umzugehen.
Freizeit und Entspannung
- Ich trainiere regelmäßig im go first! Bielefeld,
- Ich nehme mir bewusst Zeit für mich, um zu entspannen, Zeit mit Freunden zu verbringen, für Unternehmungen und gemeinsame Erlebnisse:
- Ich spiele weiterhin regelmäßig mit Ricky, Jan, Silvana und Sebastian AD&D
- Ich spiele mit Ricky in einer eigenen Rollenspielrunde (DSA) mit Saskia, Purnima, Felix und möglichst noch 1-2 anderen Freunden/innen.
- Ich übe regelmäßig auf der Gitarre, um meine Technik zu verbessern, und lerne, mir wichtige Stücke auf der Gitarre zu spielen (z. B. Sweet Home Alabama von Lynard Skynard, Basket Case und American Idiot von Green Day, einige Stücke von Nightwish, …). Ich möchte gerne in verschiedenen Musikrichtungen (Rock/Punk/Metal, Folk, …) spielen können, und dementsprechend vielseitig üben.
- Ich nehme mir Zeit, nicht nur Fachbücher, sondern auch interessante Romane zu lesen.
Zusammenfassung
Will ich wieder und immer noch mein ganzes Leben umkrämpeln?
Ja, natürlich. Denn ich bin immer noch mit vielen Aspekten meines Lebens massiv unzufrieden. Und auch in den Bereichen, wo ich mich bereits in den letzten Monaten meinen Zielen genährt habe, bin ich noch am Anfang des Weges, so dass ich auch dort noch eine Menge zu tun haben werde.
Ich setzte mir heute für die meisten meiner Ziele bewusst noch keine genauen Enddaten, bis auch mein finanzielles Ziel, wo mir das Auslaufen des Gründerzuschusses der Agentur für Arbeit einen Termin festlegt.
Ich werde mich jedoch entscheiden, worauf ich mich zuerst speziell konzentrieren will, und diesen Zielen in meinem Leben den Vorrang geben. Dabei werde ich auf jeden Fall auch versuchen, von Anfang an ein Gleichgewicht zu erreichen.
Mein Hauptaugenmerk wird immer auf der Etablierung erfolgreicher Gewohnheiten liegen, und anfangen werde ich mit einer einfachen Tagesstruktur wie oben beschrieben.